Wer sich auf dem Markt behaupten will, darf die Digitale Transformation nicht außer Acht lassen.
Für acht von zehn Befragten (82 Prozent) der aktuellen Umfrage im Auftrag des IT-Solutions-Integrators Insight ist klar: Unternehmen, die nicht in die Digitalisierung investieren, werden den Anschluss verlieren. Ein Hauptgrund dafür ist, dass Innovation die Grundlage ihrer Arbeitsweise und Wertschöpfung ist. Drei von vier Unternehmen geben an, dass ihre Geschäftstätigkeit stark von Innovation abhängt. Da wundert es nicht, dass fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) die mangelnde Fähigkeit, mit technologischer Innovation im Vergleich zum Wettbewerb Schritt zu halten, als eine der größten Gefahren für ihr Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten nennt. Der direkte wirtschaftliche Druck spielt überraschenderweise nur für 20 Prozent eine solch große Rolle.
Innovation ist für Unternehmen überlebenswichtig – und ohne Digitale Transformation lassen sich Innovationen nicht vorantreiben. Das macht sie zu einem entscheidenden Faktor, um sich auf dem Markt dauerhaft zu behaupten.
Wenn Digitalisierung als Schlüsselfaktor des Erfolgs gilt, darf das Thema nicht nur in den IT-Abteilungen diskutiert werden. Strategieentwicklung und Umsetzung müssen Chefsache sein. Aber bei der Chefetage darf es nicht bleiben, wie aus dem Report hervorgeht: Um ein digitales Unternehmen zu werden, müssen Menschen, Prozesse und Technologien gleichzeitig berücksichtigt werden. Mitarbeiter müssen beteiligt werden, um Hemmnisse abzubauen und die Chancen der Innovation für das Unternehmen und jeden Einzelnen aufzuzeigen. Das verlangt nach einem gelungenen Change-Management. Doch gerade mangelnde Ressourcen in diesem Bereich sehen 39 Prozent der Befragten als eine der größten Herausforderungen bei der Umsetzung der digitalen Initiativen ihres Unternehmens. In der Studie gab fast ein Drittel (29 Prozent) der Befragten an, dass bis zu 50 Prozent ihrer Digitalisierungsprojekte nicht oder nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Bei diesen Projekten lagen die größten technischen Herausforderungen in den Bereichen der Integration von Infrastruktur wie Cloud, Rechenzentrum oder Netzwerk (49 Prozent), Security (45 Prozent) und Front-Office-Software-Applikationen wie CRM und CX (41 Prozent). Hier gilt es anzusetzen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 9/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Der Report zeigt, dass die meisten Unternehmen verstehen, dass Erfolg bedeutet, die Digitalisierung voranzutreiben. Die Frage bleibt wie, denn Fallstricke gibt es zahlreiche und in jedem Unternehmen sind sie anders geartet. Aber die Voraussetzungen für ein Gelingen sind laut der Studie universell: IT-Ziele im Einklang mit der Unternehmensstrategie, Einbeziehung aller Ebenen des Unternehmens in den Prozess und die Fähigkeit, immer komplexere IT-Umgebungen zu entwerfen und zu verwalten, sei es intern oder mit einem vertrauenswürdigen Partner.
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