Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn.
Das bereinigte EBITDA lag bei 18,7 Milliarden Euro, die veränderten Wechselkurse wirkten sich dabei mit 0,2 Milliarden Euro negativ aus. Angepasst um diesen in der Prognose enthaltenen Wechselkurseffekt lag das bereinigte EBITDA des Konzerns bei 18,9 Milliarden Euro, das Jahresziel der Deutschen Telekom hatte rund 19,1 Milliarden Euro betragen. Beim Free Cashflow belief sich der negative Wechselkurseinfluss auf 0,1 Milliarden Euro. Der ausgewiesene Wert von 6,4 Milliarden Euro bedeutet damit eine Punktlandung bezogen auf die Prognose von 6,5 Milliarden Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 24. Mai eine stabile Dividende von 70 Cent je Aktie vor. Dies entspricht bezogen auf den Free Cashflow einer Ausschüttungsquote von 47 Prozent.
"Wir haben 2011 überall starken Gegenwind gespürt. Und der wird in diesem Jahr nicht nachlassen", sagte René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. "Unsere Innovationskraft, Kostendisziplin und Bereitschaft zur Veränderung sind die entscheidenden Bausteine, um die Herausforderungen auch 2012 zu meistern."
Weiterhin sind Mobiles Internet, IPTV und Smartphones weiter auf Wachstumskurs. Die Prognose für Geschäftsjahr 2012 sieht ein bereinigtes EBITDA von rund 18 Milliarden Euro und Free Cashflow von rund 6 Milliarden Euro vor.
Im Dezember haben die Deutsche Telekom und AT&T die Vereinbarung zum Verkauf von T-Mobile USA aufgelöst. Im Rahmen dieser Vertragsauflösung erhielt die Deutsche Telekom neben einer Barzahlung von 3 Milliarden Dollar von AT&T auch wichtige Funkfrequenzen. Mit Hilfe dieses Spektrums sowie durch Neuverwendung bereits genutzter Frequenzen (Refarming) und zusätzliche Investitionen in das Mobilfunknetz von rund 1,4 Milliarden Dollar wird T-Mobile USA ab 2013 beginnen, Dienste auf Basis des Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution) anzubieten.
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