Grundlage des neuen Hosting-Vertrags soll ein verbrauchsabhängiges Abrechnungs- und Betriebsmodell, genannt Enterprise Cloud Services (ECS) – Utility Services, sein. Dabei handelt es sich laut Anbieter um standardisierte IT-Dienste (Software as a Service, Infrastructure as a Service), die nach Bedarf bereitgestellt und nach Nutzung abgerechnet werden. Der Vertrag habe eine Laufzeit von drei Jahren und sei eine Verlängerung des seit 2006 bestehenden Kontrakts. Er umfasse vier Leistungsscheine: SAP-Hosting und -Applikationsmanagement, elektronischer Datenaustausch (EDI) und Managed Print Services für die Gehaltsabrechnung der über 10.000 Mitarbeiter. Als Vorbereitung für das neue Servicemodell haben HP und Getrag bereits im vergangenen Jahr einen Datenbankwechsel der SAP-Applikationen, einen Release-Wechsel auf ECC 6.0 sowie die Migration auf die Cloud-Infrastruktur ECS Utility Services durchgeführt.
„Als großer unabhängiger Getriebehersteller müssen wir schnell auf wirtschaftliche Veränderungen reagieren können“, sagt Thomas Seuring, Head of Corporate IT bei Getrag. „Durch das Hosting und das verbrauchsabhängige Bezahlungsmodell werden die Fixkosten für die Infrastruktur reduziert und wir sparen uns Ausgaben für Neuinvestitionen. Das gibt uns die notwendige Flexibilität für unser Wachstum.“
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Bildquelle: Lea Sommerhäuser