Sponsored Post: Hans-Olaf Henkel im Gespräch

„Gebraucht-Software ist kein erklärungsbedürftiges Produkt mehr“

Ein Gespräch mit Hans-Olaf Henkel, dem ehemaligen IBM-Europachef, BDI-Präsidenten und EU-Abgeordneten. Henkel engagiert sich seit mittlerweile fast 10 Jahren im Verwaltungsrat des Gebrauchtsoftware-Pioniers usedSoft und zieht eine Bilanz des vergangenen Geschäftsjahrs.

Hans-Olav Henkel

Hans-Olav Henkel engagiert sich im Verwaltungsrat von usedSoft.

Herr Henkel, welche Auswirkungen hatte das Corona-Jahr 2020 auf den Gebrauchtsoftware-Handel?
Hans-Olaf Henkel:
Die Nachfrage hat sich als erstaunlich robust erwiesen. Während der Software-Gesamtmarkt in dem durch die Corona-Krise geprägten Jahr 2020 um bis zu 4 Prozent zurückging, hat bei usedSoft der Absatz von gebrauchter Standard-Software um mehr als 3 Prozent zugenommen. Der Gesamtumsatz der Unternehmensgruppe stieg im Geschäftsjahr 2020 von knapp 25 Mio. Euro in 2019 auf etwas mehr als 25,5 Mio. Euro.

usedSoft ist in den vergangenen Jahren eigentlich immer zweistellig gewachsen. Worauf führen Sie diesen Rückgang zurück?
Henkel:
Das liegt an der Zurückhaltung des Marktes zu Beginn der Corona-Krise. Die Umsätze haben sich jedoch nach wenigen Monaten schnell wieder erholt und sind seitdem kontinuierlich gestiegen, so dass bald wieder die Wachstumsraten der Vorjahre erreicht sein dürften.

usedSoft hat bei der Bekanntgabe der 2020-Zahlen betont, dass das Wachstum überwiegend auf die konsequente Digitalisierung des Handelsgeschäfts zurückzuführen ist. Was heißt das genau?
Henkel:
Als einziger namhafter Anbieter der Branche unterhält usedSoft einen professionellen und automatisierten Online-Shop eingerichtet, und zwar schon einigen Jahren, und seitdem konsequent ausgebaut. Dort können die usedSoft-Kunden ihre Software-Beschaffung mit nur wenigen Klicks erledigen. Ein Angebot, das immer mehr Kunden nutzen, im letzten Jahr noch weiter verstärkt durch die Corona-Krise. Insgesamt verzeichnet usedSoft regelmäßig hohe zweistellige Zuwachsraten bei den Shop-Umsätzen, in normalen Jahren 50 Prozent und mehr. Hier sieht usedSoft die Zukunft des Gebrauchtsoftware-Handels.

Warum?
Henkel:
Gebraucht-Software ist kein erklärungsbedürftiges Produkt mehr. Vor fünf bis zehn Jahren musste der Vertrieb immer wieder individuelle Fragen beantworten, vor allem rechtlicher Natur. Inzwischen sind aber alle rechtlichen Fragen geklärt. Gesprächsbedarf besteht fast überhaupt nicht mehr. Der Shop bildet inzwischen alle notwendigen Prozesse vollständig ab.

Was heißt das genau?
Henkel: Ich bestelle nicht einfach nur Software, die mir dann irgendwann geliefert wird, und wenn ich Glück habe, bekomme ich nach zwei Mal nachfragen auch eine Rechnung. Im usedSoft-Shop funktioniert der Bestellprozess vollautomatisiert: Bestellung, Zahlung, Lizensierung, Rechnungstellung und Lieferung geschehen in einem Arbeitsgang, und das in vier europäischen Sprachen. Ich habe mit vielen Leuten gesprochen, die davon etwas verstehen – übrigens auch mit Kunden. Und alle sagen dasselbe: Der usedShop ist im B2B-Segment der beste Shop.

In vier Sprachen? Spielt der Online-Shop auch international die Hauptrolle?
Henkel
: Absolut! Auch beim internationalen Handel von usedSoft liegt der Schwerpunkt auf dem digitalen Vertrieb. usedSoft vertreibt seine Software in der Schweiz sowie in der gesamten EU. In Europa besteht für usedSoft weiterhin ein enormes Wachstumspotenzial.

Bildquelle: usedSoft

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok