Die Übernahme von HP durch Xerox ist geplatzt.
Erst Anfang März hatte HP im kalifornischen Palo Alto mitgeteilt, dass die Offerte von Xerox nicht den Wert von HP widerspiegele. Zudem würde die Übernahme angesichts der dadurch entstehenden Verschuldung zu erheblichen finanziellen Risiken für die HP-Aktionäre führen.
Bereits seit Herbst 2019 bemühte sich der kleinere Drucker- und Kopiererhersteller um die Übernahme des größeren Konkurrenten, war aber bislang abgeblitzt. Und nun gibt er tatsächlich auf: Der Konzern sei angesichts der Marktverwerfungen nicht in der Lage, den Deal im Volumen von über 30 Mrd. US-Dollar wegen der damit verbundenen hohen Schuldenlast über die Bühne zu bringen, heißt es von dessen Seite.
Daher zieht Xerox seinen Vorschlag, HP zu übernehmen, zurück und werde nicht länger danach streben, hochqualifizierte Kandidaten für HPs Board of Directors zu nominieren. Der Schritt sei zwar enttäuschend, so der Anbieter, doch priorisiere man die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeiter, Kunden, Partner und anderen Stakeholder.
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