BYOD: Alle Mobilgeräte im Überblick
Zuerst die gute Nachricht: 50 Prozent der IT-Entscheider in Deutschland finden es wichtig für die Entwicklung ihres Unternehmens, Mitarbeitern den Gebrauch privater Geräte zu erlauben. Diese Zahl ermittelte eine Umfrage des Coleman Parkes Institut im Auftrag von Absolute Software unter 300 CIOs und IT-Direktoren.
Jetzt die nicht ganz so gute Nachricht: Ebenfalls die Hälfte (52%) der IT-Entscheider in deutschen Unternehmen hält "Bring Your Own Device" für eine risikoreiche Strategie. Die ablehnende Haltung vieler Unternehmen kommt bei den Mitarbeitern schlecht an.
"Der Anspruch, private Endgeräte auch im Arbeitsalltag nutzen zu dürfen, wächst", meint John Livingston, CEO von Absolute Software. Er ist überzeugt: "IT-Abteilungen sollten in der Lage sein, Informationen, auf die Mitarbeiter zugreifen können, angemessen zu überwachen und zu steuern."
"Dabei möchten Mitarbeiter sowohl auf das unternehmensinterne Netzwerk zugreifen können als auch geschäftliche E-Mails und Firmeninformationen über Smartphones, Tablets und Co. abrufen," sagt John Livingston. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass Arbeitnehmer Firmenrichtlinien umgehen und auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen, ohne die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
Livingston sieht dabei deutlich, dass die Unternehmen sich in einem Dilemma befinden: "Unternehmen müssen die Privatsphäre ihrer Mitarbeiter wahren. Gleichzeitig ist es unerlässlich, Firmen- und Kundendaten zu schützen." Dafür müsse es in einem Unternehmen ausreichend Schutzmechanismen geben, betont der Geschäftsführer des Herstellers der windows-kompatiblen, nicht nur für Smartphones gedachten Devicemanagement-Software "Absolute Manage".
Bildquelle: Absolute Software