Entlassungen und Lohnkürzungen

Gigaset streicht Hälfte der Stellen

Radikale Einschnitte bei Gigaset: Der deutsche Konzern will im Geschäftsfeld für Schnurlostelefone 550 von 1250 Stellen abbauen.

Im Mai verkündete Gigaset eine Partnerschaft mit der legendären Rennbahn von Ascot in Großbritannien bis 2019, im Sommer präsentierte man sich als neuer Sponsor des FC Bayern München über drei Jahre, nun soll fast die Hälfte der Arbeitsplätze abgebaut werden. Gigaset nennt es eine "Anpassung des Unternehmens an die Marktrealität".

Ebenfalls im Sommer war von Gigaset ein Android-Smartphone vorgestellt worden und auch Smart-Home-Produkte rückten in den Fokus.  Doch im Geschäftsfeld für Schnurlostelefone seien Anpassungen notwendig, um auch zukünftig ein relevanter Partner für den internationalen Handel zu sein, der in einem insgesamt rückläufigen Markt weiterhin Akzente setzt, so Charles Fränkl, CEO von Gigaset. „Für uns bedeutet der Unternehmensumbau und die Anpassung der Kostenstrukturen keinesfalls einen Rückzug, sondern ein besseres Einstellen auf den Markt.“

Wieviele der rund 1000 Stellen u.a. am deutschen Standort Bocholt davon betroffen sind, ist noch unklar. Der WDR spekuliert zudem über Lohnkürzungen.

 Bildquelle: Thinkstock / iStock

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