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Vor gut zwei Jahren demonstrierte IBM in der beliebten amerikanischen Quiz-Sendung „Jeopardy!“ eine neue Generation von Computertechnologie: ein kognitives System, das Wörter und Zusammenhänge analysiert, Informationen schnell verarbeitet und präzise Antworten auf Fragen in natürlicher Sprache ausgibt. Und „Watson“ – so der Name des neuen Supercomputers – lernt eigenständig hinzu. Alles, was er benötigt, sind Daten – und an diesen besteht kein Mangel mehr.
Laut einer International Data-Corporation-Studie zum Datenwachstum verdoppelt sich alle zwei Jahre das Datenvolumen. Die Fachwelt spricht von „Big Data“. Die vielleicht größte technologische Herausforderung dieser Zeit steht im Mittelpunkt des zweiten Westfalen-Kongresses am 18. September 2013 in Dortmund.
„Mit Big Data greift der Westfalen-Kongress ein heiß diskutiertes Thema auf. Google und Facebook sammeln und werten bereits seit Jahren zahlreiche Nutzerdaten aus, um ein profilgenaues Marketing zu entwickeln. Nun erkennen auch andere Branchen das große Potential, das in diesen Informationen steckt“, sagt Peter Hansemann, Vorstandsvorsitzender des regionalen IT-Verbandes IT-Club Dortmund e.V. und Fachbeirat des Kongresses.
Für Unternehmen liegen die Herausforderungen neben der Speicherung und Strukturierung insbesondere in der (Echtzeit-)Analyse der großen Datenmengen. „Unternehmen, die das beherrschen, erlangen Wettbewerbsvorteile, generieren und nutzen Einsparungspotentiale und schaffen sich neue Geschäftsfelder“, erklärt Harald A. Summa, Geschäftsführer des Eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.
Seit 2012 ist der Westfalen-Kongress der Branchentreff für das starke IT-Netzwerk der Region. Getragen wird die zukunftsweisende Veranstaltung von allen bedeutenden Berufsverbänden, vom Regierungspräsidenten, der IHK zu Dortmund, der Stadt Dortmund sowie zahlreichen Unternehmen.
In diesem Jahr soll die Teilnehmer wieder ein interessantes und informatives Programm mit hochkarätigen Referenten erwarten. Darunter Keynote Speaker Prof. Metin Tolan, Inhaber des Lehrstuhls für experimentelle Physik an der Technischen Universität Dortmund. Er entführt die Gäste der Veranstaltung in die großen Datenmengen des Star-Trek-Universums. Desweiteren spricht Wolfgang Dorst, Bereichsleiter Industrie 4.0, Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom), über „Die vierte industrielle Revolution – die Vision zum Mitmachen“. Er beschreibt die Zusammenhänge, die sich hinter der Revolution verbergen und erklärt, warum Bundesregierung und Industrieverbände dieser Entwicklung einen hohen Stellenwert beimessen. Dabei geht er vor allem auf den Mehrwert ein, den der Mittelstand dadurch gewinnt.
In insgesamt vier Fachforen werden darüber hinaus Praxisbeispiele aus bekannten Unternehmen wie u.a. BMW, Borussia Dortmund und der Sparkasse behandelt. Erstmalig wird auf dem Westfalen-Kongress der Westfälische IT-Preis verliehen. Prämiert wird eine herausragende IT-Praxislösung. Der Gewinner erhält als Preis einen professionellen Kurz-Imagefilm.
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