Universität wechselt zu Tintri

Hohe Performance für virtualisierte Applikationen

Die Universität Paderborn suchte eine Speicherplattform speziell für Virtualisierung und entschied sich letztlich für Tintri.

Digitalwelt

Die Uni besitzt auch einige Applikationen, die sehr hohe Performance benötigen, wie etwa die Suchmaschine der Universitätsbibliothek, deren Datenbank mehr als 1 TB an Daten umfasst.

Die in 1972 gegründete Universität Paderborn ist bekannt als „Die Universität der Informationsgesellschaft“. Das Fundament für diesen Anspruch sind die lange Tradition der Computerwissenschaften und ihrer Anwendungsfelder an der Universität, genauso wie die immer wichtiger werdenden Dimension der IT für die gelehrten Fächer. Mit 20.000 Studenten, 216 Professoren und einem kompakten Campus bietet die Universität Paderborn ein ideales Umfeld mit guter Struktur für das Studium.

Die Abteilung für Infrastruktur der IT und Medientechnologie ist verantwortlich für die Bereiche Server, Storage, Virtualisierung und Linux-Umgebungen. Seit 2008 war ein HP-Lefthand-iSCSI-Blockspeicher-System in Betrieb, das einfach zu nutzen war und für den größten Teil der virtualisierten Applikationen gut funktionierte. Christopher Odenbach, IT-Administrator dieses Bereiches, war dennoch unzufrieden mit der gebotenen Performance: „Leider haben wir auch einige Applikationen, die sehr hohe Performance benötigen, wie etwa die Suchmaschine der Universitätsbibliothek, deren Datenbank mehr als 1 TB an Daten umfasst.“

Odenbach entschied sich bereits im Jahr 2013, ein System von Tintri zu testen: „Unser IT-Leiter war schon lange an Tintris Nutzenversprechen interessiert und wir wollten uns die Sache im Rahmen eines POC einmal etwas genauer ansehen. Wir waren begeistert, wie einfach die Demomaschine einzurichten war und wie nahtlos sie sich in unser System integrierte. Auch die Transparenz imponierte uns, da wir mit der Lösung jede einzelne VM und jede virtuelle Disk inklusive IOPS auf dem Speicher sehen konnten – für uns etwas komplett Neues. Auf dem HP-System konnten wir die Performance nur auf Volume-Ebene sehen, die jeweils 30 bis 40 einzelne VMs beinhaltete. Falls eine VM innerhalb dieses Volumes zu viele IOPS verbrauchte, hatten wir keine Ahnung, welche der VMs verantwortlich war. Mit dem neuen System konnten wir die problematische VM plötzlich sofort identifizieren und das Problem beheben.“

Hybrider Speicher

Die Universität Paderborn schaffte sich ihren ersten VMstore T880 zu Beginn des Jahres an. „Der Hauptgrund für Tintri war die schnelle Performance. Die Lefthand-Systeme basierten nur auf Disks. Wir hatten uns auch das All-Flash-System von Pure Storage angesehen, welches allerdings viel zu teuer für uns war. Der hybride Ansatz war der Richtige für uns – und da wir eine Speicherplattform speziell für Virtualisierung suchten, war Tintri einfach die logische Entscheidung.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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