Immer im Stress: Der typische Manager
Das aktuelle Randstad-Arbeitsbarometer bestätigt einen schon länger sichtbaren Trend: Die Bereitschaft, eine Führungsposition in Unternehmen zu übernehmen, ist nicht allzu groß und sinkt. Von den befragten deutschen Beschäftigten zwischen 18 und 65 Jahren wären derzeit lediglich 31 Prozent bereit, eine Führungsrolle bei ihrem Arbreitgeber zu übernehmen. 53 Prozent wollen lieber ihren derzeitigen Job behalten und verzichten auf den Aufstieg. Deutsche Arbeitnehmer haben dabei im globalen Vergleich die geringsten Karriereambitionen: Weltweit wollen 47 Prozent der Befragten Verantwortung übernehmen und nur 39 Prozent scheuen die Mühen des Managements.
Die Personalexpertin Andrea Amerland stellt in einem Literaturbericht fest, dass die Führungsmotivation rapide nachlässt. Gründe seien beispielsweise die gestiegenen Anforderungen und die immer größere Komplexität der Aufgaben. Hinzu komme, dass viele Unternehmen Talentmanagement und Führungskräfteentwicklung vernachlässigen. Das könne dazu führen, dass die Unternehmen in Kürze nicht nur unter Fachkäftemangel, sondern auch unter einem hohen Führungskräftemangel leiden.
Quelle: Springer Professional
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