Umstellung auf Fernarbeit

In fünf Schritten zum Zero-Trust-Netzwerk

Die Corona-Pandemie hat das zehn Jahre alte Zero-Trust-Konzept auf der Agenda 
von Unternehmen nach oben katapultiert, denn die Umstellung auf Fernarbeit machte die Perimetersicherheitsmodelle oft unbrauchbar.

Zero Trust

Die Grundlage jedes Die Grundlage jedes Zero-Trust-Modells ist die Benennung aller vorhandenen Daten und Geräte. ist die Benennung aller vorhandenen Daten und Geräte.

Das Netzwerk ist nicht mehr ein geschlossenes System, sondern offen für alle Orte, von denen sich Mitarbeiter einwählen möchten. Angesichts der weitläufigen Natur derartiger Netzwerke kann ein Zwischenfall das Unternehmen schnell vollständig lahmlegen, sofern kein Zero-Trust-Ansatz verfolgt wird. Nachfolgend zeigt Algosec den logischen Weg zu einem solchen Netzwerk. Dabei ermitteln die Verantwortlichen, welche Daten von Wert sind, wohin diese fließen und wer sie sehen darf.

Daten ermitteln und Netzwerk segmentieren: Die Grundlage jedes Zero-Trust-Modells ist die Benennung aller vorhandenen Daten und Geräte, denn was die Fachkräfte nicht sehen, das können sie nicht beschützen. Danach lassen sich die neuen Segmente des Netzwerks definieren – sogar eine Mikrosegmentierung ist nun möglich.

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Datenflüsse darstellen: Dann sollte festgestellt werden, wohin die Daten fließen und wozu sie verwendet werden. Eine automatisierte Einordnung hilft, diesen Zweck zu erkennen und zu verstehen. Mit diesem Wissen können die Fachkräfte zum Aufbau des Zero-Trust-Netzwerks schreiten und den Zugang zu allem, was nicht erfasst wurde, verbieten.

Netzwerk erschaffen: Nun ist es Zeit, die Architektur des Netzwerks zu planen und eine Filterrichtlinie zu entwerfen, um die Mikrosegmente festzulegen und die Grenzen zwischen den verschiedenen Segmenten zu ziehen. Eine weitere Richtlinie sorgt dafür, dass nur der legitime Geschäftsverkehr zugelassen wird.

Datenverkehr überwachen: Alle Teile des Netzwerks müssen fortan überwacht werden, um die Einhaltung der Richtlinien zu gewährleisten. Endlich kann die Umstellung von einer allgemeinen „Allow“-Richtlinie zu einer „Deny“-Richtlinie stattfinden.

Prozesse automatisieren und orchestrieren: Zwingend nötig wird eine automatisierte Policy Engine, die als Gehirn die Netzwerkrichtlinien steuert. Das bedeutet, dass nur noch Anfragen, die den Richtlinien nicht entsprechen, von Administratoren genehmigt werden müssen. Eine Automatisierung der IT-Sicherheit vereinfacht sämtliche Abläufe und bringt Vorteile für das Geschäft mit sich. Wegen des automatisierten Zero-Trust-Verfahrens können Unternehmen fortan die Zeit zwischen einer Änderung und deren Durchsetzung auf einen Tag oder wenige Stunden reduzieren – ohne die Sicherheit oder Compliance zu beeinträchtigen.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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