Für die Montage der Landmaschinen sind bei Claas täglich etwa 8.200 interne Transporte nötig.
Claas produziert Mähdrescher, selbstfahrende Feldhäcksler und Systemtraktoren. Bis heute hat das Unternehmen über 400.000 Mähdrescher in den Markt gebracht. Für die Montage der Landmaschinen fallen durchschnittlich 8.200 interne Transporte täglich an, die das nötige Material, vorgefertigte Bauteile oder Hilfsmittel an die richtige Stelle in der Montagehalle bringen. Dieser innerbetriebliche Materialfluss wird bereits seit 2006 über das Add-on-System gesteuert und optimiert.
Mit dem Upgrade der Software auf die neueste Produktversion will das Unternehmen nun die steigende Komplexität in der Intralogistik bewältigen. Denn das Industrieunternehmen digitalisiert und zentralisiert die Fertigungslinien, wodurch das Volumen der internen Transporte zusätzlich ansteigen wird, erklärt Andreas Lonnemann, Projektingenieur für Produktionslogistik bei Claas. „Wir benötigen nun eine präzisere Anlieferung mit oft kleineren Materialeinheiten. Für den effizienten Transport braucht es nun vor allem die Optimierung mittels intelligenter Algorithmen, die uns Syncrotess liefert“, resümiert er.
Zudem sind Lieferengpässe und Verzögerungen keine Seltenheit in der innerbetrieblichen Transportlogistik. Mit dem algorithmisch arbeitenden Transportleitsystem kann der Anwender darauf nun besser reagieren, sagt Lonnemann: „Die Optimierungsalgorithmen des Systems planen verzögerte Aufträge automatisch auf der nächstgelegenen Ressource ein, sodass die Belieferung schnellstmöglich erfolgt.“ Auch bei Vertretung und Urlaub sowie in der pandemiebedingten Homeoffice-Situation bietet die Anwendung Vorteile. Durch die Nutzung in der Cloud können sich alle User von jedem Ort aus über das Internet einloggen und erhalten einen Echtzeitüberblick über die aktuelle Auftragssituation in einer modernen Oberfläche. So werden Übergaben mühelos und das Fehlerpotenzial sinkt.
Bildquelle: Claas