Drei Beispiele für Steckerleisten von Schleifenbauer
Mit den PDUs kann ein Rechenzentrumsbetreiber fortwährend über seinen Strombedarf, seine Verteilung auf die Rechenzentrenkunden sowie ihre Energiehöhe informiert werden. Mit diesem „Zustandsbericht des Energieeinsatzes“ sei die Abrechnung gegenüber den Nutzern und eine mögliche Energiereduzierung jederzeit zu bewerten und in Angriff zu nehmen.
Die PDUs (Power Distribution Units) sind Steckerleisten, die in 19-Zoll-Schränken eingesetzt werden und hier die Stromverteilung innerhalb der Schränke sicherstellen sollen. Ein ständiger Stromfluss (Kontinuität) und die Gewissheit, dass Strom fließt (Sicherheit), hat hierbei laut Anbieter besondere Priorität. Zusätzlich messen die PDUs den Strom qualitativ und quantitativ. Eine ferngesteuerte Verwaltung über schaltfähige Ausgänge ist jederzeit möglich, heißt es.
Schleifenbauer fertigt die PDUs individuell, das heißt, mit der Bewertung der Infrastruktur werden die PDUs maßgerecht auf die Lage vor Ort zugeschnitten. Das soll die bestmögliche Nutzung im Rahmen der verlangten Anforderungen. Dies beinhaltet die Faktoren 16A, 32A oder 63A, einphasig oder dreiphasig, ebenso den Schutz gegen Überlastung, Kurzschluss und Überspannung. Die Messung erfolgt in eingehenden und bei Bedarf ausgehenden Stromkreisen. Zudem sei die Schaltung von Ausgängen möglich, und alle gängigen Typen von Ausgangsbuchsen können zum Einsatz kommen.
Rechenzentren, die extreme Anforderungen an die Verfügbarkeit haben, nutzen laut Hersteller seine Technologie des „Definilink“. Diese Art von PDUs trennt die Elektronik von den elektromechanischen Komponenten. Mit „Definilink“ entfällt die „Spannungsbefreiung“ bei Anfall oder Störung der Elektronik. Die Technologie ermögliche auch die schrittweise Anschaffung der Komponenten bis hin zum Messgerät, das später hinzugefügt werden kann.
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