Modehersteller Diesel setzt auf Neteye

IT-Monitoring für Fashion-Label

Die Modemarke Diesel hat sich für eine IT-Überwachungslösung des Anbieters Würth Phoenix entschieden, der für eine schnelle Einführung sorgen konnte.

Modehersteller Diesel verfügt über eine zentralisierte IT-Infrastruktur, in die weltweit über 54 Filialen  eingebunden sind. Allein das Datacenter im italienischen Breganze bei Vicenza erstreckt sich über 600 Quadratmeter. Als die größte Herausforderung bei der Sicherung eines einwandfreien IT-Betriebes galt vor allem die Netzwerk-Kontrolle über alle Standorte. Um Kostenersparnisse für den laufenden Betrieb sicherzustellen und für die zukünftige IT-Ausrichtung weitgehend Vendor-Unabhängigkeit zu behalten, war bei der Entscheidungsfindung auch der Open-Source-Charakter ein wichtiges Kriterium.

"Die Einführung eines Überwachungskonzeptes ist im Regelfall kein Projekt mit einem fixen Enddatum, sondern mit einer laufenden Erweiterungs- und Verbesserungsarbeit verbunden. Gerade deshalb kommt der schnellen Einführung, der einfachen Integration neuer Komponenten und einer weitgehenden Autonomie vom Hersteller eine besondere Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund war Neteye für uns eindeutig die richtige Wahl", fasst IT-Leiter Mauro Vettore die Entscheidung zusammen.

Der Beratungsaufwand von vier Tagen für das Setup der Cluster-Installation inklusive einem Tag Workshop für den Know-how-Transfer gestaltete sich kurz. Die Konfiguration und Einbindung neuer Elemente konnten weitgehend in Eigenregie, ohne Zuhilfenahme des Herstellers, vollzogen werden. Nach drei Monaten erreichte das Projektteam über 5.000 Service Checks.

"Die Akzeptanz von Neteye bei unseren Administratoren und Entwickler, also jenen Mitarbeiter, die tagtäglich mit dem System arbeiten, war von Beginn an gegeben. Sie verfügen mit Neteye neben umfangreichen, vollständig integrierten und rasch erlernbaren Sicherheitsmechanismen über eine ganze Reihe von Instrumenten zur einfachstmöglichen Überwachung des gesamten IT-Betriebs", so Mauro Vettore über die bisherigen Erfahrungen.

Ticketverwaltung über OTRS


Wichtig für Diesel war die Einbindung der Service-Desk-Funktionalität in das eigene Ticketing-System. Der Modehersteller kann damit Unregelmäßigkeiten aus der Monitoring-Umgebung in einer zentralen Anwendung bündeln. Auch wichtige Bereiche wie Asset-, Inventory-, Capacity- oder Service-Management sind integriert. Sie orientieren sich an internationalen ITIL-Standards und erweisen sich in der laufenden Überwachungspraxis als nützliche Zusatzfunktionen.

Zukünftig wird Diesel ein automatisches Inventar für die Katalogisierung der Arbeitsplätze über die Lösung erstellen. Dafür werden die Open-Source-Lösungen GLPI und OSC Inventory verwendet. Auch sie sind
integraler Bestandteil der Lösung. Alle Rechner, Monitore, Software, Netzwerkgeräte sowie händisch erfassten Komponenten können zudem an Lieferantenverträge geknüpft werden. Die Anwendung wird auch hier ein proprietäres System ablösen.

www.diesel.com
www.wuerth-phoenix.com/de
Bildquelle: Diesel

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