Künstliche Intelligenz und Machine Learning sind entscheidende Technologien für moderne IT-Security-Lösungen.
IT-Security mit einem traditionellen Virenscanner ähnelt dem Schöpfen von Wasser mit einem löchrigen Eimer: Ständig werden neue Lecks entdeckt, die mit einem Pflaster notdürftig verschlossen werden. Das AV-Test Institut registriert aktuell jeden Tag mehr als 250.000 neue Schadprogramme. Signaturbasierte Verfahren sind dieser Masse an Bedrohungen längst nicht mehr gewachsen.
Im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (KI) sind Cyberkriminelle in der Lage, enorm schnell Sicherheitslücken auszunutzen und existierende Schadsoftware so zu modifizieren, dass sie immer wieder durch das Sicherheitsnetz rutscht. Experten sind sich einig, dass traditionelle Sicherheitslösungen, wie signaturbasierte Virenscanner, nicht mehr ausreichen, um Unternehmen vor Malware und fortschrittlichen Angriffen zu schützen. Unternehmen benötigen dringend eine effektivere Sicherheitsstrategie, um die IT-Infrastruktur besser vor aktuellen und zukünftigen Cyber-Bedrohungen zu schützen. Anomalie-basierte Endpoint-Security-Lösungen wie sie etwa Enthus anbietet, gewähren einen vielversprechenden Ansatz.
Der Wechsel von signaturbasierten Verfahren zu modernen Sicherheitslösungen ist notwendig. Vor diesem Hintergrund haben einige Hersteller vor etwa sieben Jahren begonnen, sich auf die Erkennung von Anomalien am Endpoint zu spezialisieren. Dabei geht es nicht mehr darum, eine bestimmte Malware-Variante zu identifizieren, sondern verdächtiges Anwendungs- und Zugriffsverhalten zu erkennen, die auf Schadsoftware hindeuten. Unerwünschte Prozesse können dann automatisch gestoppt und verdächtige Dateien oder Skripte unter Quarantäne gestellt werden. Durch die Nutzung von KI-Technologien und Machine Learning-Algorithmen können diese Systeme sich ständig weiterentwickeln und neuartige Bedrohungen erkennen und abwehren. Selbst unbekannte Schwachstellen können auf diese Weise oft schon geschützt werden, bevor sie durch Zero-Day-Exploits ausgenutzt werden.
Bei der Auswahl und Implementierung einer solchen Lösung ist es wichtig, mehrere Aspekte zu berücksichtigen: hohe Erkennungsraten, automatisierte Reaktionen auf Bedrohungen, zentrale Management-Plattformen und die Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen. Zusammenarbeit mit erfahrenen Dienstleistern und Sicherheitsexperten kann die Implementierung und Wartung der Lösung erleichtern, Fehlalarme reduzieren und die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle verbessern.
Bei der Evaluierung Anomalie-basierter Produkte sollten Unternehmen auf ein effizientes Management-Konzept achten. In der neuen hybriden Arbeitswelt mit verteilten Teams und vielen unterschiedlichen Endgeräten spricht dabei alles für eine Cloud-basierte Lösung. Mit den Management-Plattformen der führenden Produkte lassen sich auch große Umgebungen mit mehr als 100.000 Endpoints an unterschiedlichen Standorten zentral verwalten – und das oft durch einen einzigen Administrator.
Die neuesten Lösungen erweitern den Fokus noch über die Endpunkte hinaus und korrelieren Daten von weiteren Quellen wie Netzwerken, Cloud-Workloads, Containern und vielem mehr. Dieser Ansatz der „Extended Detection and Response“ (XDR) ermöglicht eine ganzheitliche Sicht über mehrere Sicherheitsvektoren hinweg und beschleunigt dadurch Reaktionen auf komplexe Bedrohungen. Eine Zusammenarbeit mit erfahrenen Dienstleistern und Sicherheitsexperten kann die Implementierung und Wartung dieser Lösungen erheblich erleichtern. Sie können u.a. dabei helfen, individuelle Anforderungen des Unternehmens zu erfüllen und Fehlalarme zu reduzieren.
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