Die von Brocade in Auftrag gegebene weltweite Studie wurde vom Marktforschungsinstitut Vanson Bourne durchgeführt. 1.750 IT-Entscheidungsträger und Angestellte in Unternehmen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Nordamerika wurden im Frühsommer 2013 befragt. Die Umfrage ergab, dass viele Unternehmen noch mit einer veralteten Rechenzentrums-Infrastruktur arbeiten. Obwohl drei Viertel der Unternehmen ihre IT-Umgebungen in den letzten drei Jahren aktualisiert haben, halten 91 Prozent der IT-Entscheider substantielle Nachbesserungen für nötig, um den aus Virtualisierung und Cloud Computing resultierenden Anforderungen gerecht zu werden. Ferner bestätigt ein Drittel der Befragten, dass mehrere Netzwerk-Ausfälle pro Woche bei ihnen der Normalfall sei.
Da Unternehmen heutzutage ständig mit einer Vielzahl an Anwendungen und Daten arbeiten, z. B. bei Videokonferenzen oder Datenbankzugriffen von mobilen Geräten aus, sind Rechenzentrumsnetzwerke gefordert wie nie zuvor. Allerdings gaben 61 Prozent der Befragten zu, dass ihre Netzwerke für diese Anforderungen nicht geeignet sind. Fast die Hälfte (41 Prozent) räumte ein, dass Ausfallzeiten ihrem Unternehmen bereits finanziell geschadet hätten, entweder durch entgangene Einnahmen, verletzte SLAs oder durch einen Vertrauensverlust bei den Kunden.
20 Jahre alte Technologien
„Viele der heutigen Rechenzentren basieren auf über 20 Jahre alten Technologien, und es ist Fakt, dass diese mit der gestiegenen Nachfrage nicht mehr mithalten können“, so Jason Nolet, Vice President Data Center Switching und Routing bei Brocade. „Virtualisierung und Cloud-Modelle erfordern größere Netzwerkflexibilität und -leistung sowie geringere Betriebskosten und weniger Komplexität.“
Einige Unternehmen richten skalierbare Netzwerk-Umgebungen ein. 18 Prozent nutzen bereits Fabric-basierte Netzwerke, 51 Prozent planen Ethernet Fabrics innerhalb des nächsten Jahres einzuführen, um Virtualisierungsvorhaben zu realisieren. Viele Unternehmen planen Software-Defined Networks (SDN) bis zum Jahr 2015 einzurichten, um die Produktivität zu erhöhen, Echtzeit-Zugang zu Informationen, Verfügbarkeit und Anwendungsbereitstellung zu verbessern.
Mehr als zwei Drittel der IT-Entscheidungsträger würde eine On-Demand-Rechenzentrums-Topologie begrüßen. Im Vergleich zu herkömmlichen Rechenzentrumsnetzwerken verspricht diese Art der Infrastruktur mit der Verbindung von physischen und virtuellen Netzwerkelementen viel schneller die notwendige Kapazität (wie Rechen-, Netzwerk-, Speicher und Services) für moderne Anwendungen.
Weitere Ergebnisse der Studie:
Bildquelle: Brocadehttps://www.facebook.com/pages/IT-DIRECTOR/112415968845730