Die Energiewende stockt
Die Menschheit nutzt im Moment lediglich zehn Prozent der erforderlichen Technologien zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, wie eine Analyse der Unternehmensberatung McKinsey ergab.
Die Umstellung auf eine emissionsarme Wirtschaft erfordert eine umfassende Transformation der Infrastruktur, die gegenwärtig von Komplexität und Ineffizienz gezeichnet ist. Zwei Drittel der genutzten Energie gehen verloren und das heutige Energiesystem verursacht weiterhin 85 Prozent der globalen CO₂-Emissionen.
McKinsey identifiziert dabei 25 zentrale Aspekte. Nur bei 13 von ihnen gab es Fortschritte, etwa bei der Reichweite von E-Autos oder der Effizienz von Wärmepumpen. Dennoch gibt es zwölf besonders kritische Punkte bei Energieerzeugung, Mobilität und Industrieproduktion. Sie stehen für 40 bis 60 Prozent der Emissionen.
Zu den Herausforderungen im Energiesektor gehören der Ausbau von Speicherkapazitäten für Solar- und Windenergie sowie die Sicherstellung stabiler Stromnetze. Auch die Elektrifizierung des Verkehrs stößt auf Probleme, insbesondere bei schweren Lkw, Schiffen und Flugzeugen.
Hinzu kommen Herausforderungen in der Produktion von Stahl, Zement, Kunststoffen und Ammoniak, wo fossile Brennstoffe eine zentrale Rolle spielen. Der Einsatz von Wasserstoff, oft als Allzwecklösung gepriesen, ist ebenfalls von Skalierungs- und Effizienzproblemen geprägt.
McKinsey betont, das der Fortschritt bei Nachhaltigkeit nur durch technologische Innovation, umfassende Zusammenarbeit und eine grundlegende Neugestaltung des Energiesystems kommt.
Quelle: McKinsey
(Verfasst mit Hilfe von KI)
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