Der Regify-Client soll ab sofort für Linux-Systeme zur Verfügung stehen. Ein Add-in für Mozilla Thunderbird soll in diesen integriert sein. Nachdem die Windows-Version bereits Microsoft Outlook und Mozilla Thunderbird unterstützte, sollen jetzt auch Linux-Nutzer des E-Mail-Programms Thunderbird Nachrichten mit sensiblen Inhalten erstellen und vertraulich mittels Ende-zu-Ende-Verschlüsselung über die Software versenden können. Auch das Empfangen und Lesen der verschlüsselten Nachrichten soll nun möglich sein.
Für Nutzer, die auf dem Linux-System mit IBM Lotus Notes arbeiten, hat die Regify-Gruppe die Technologie ebenfalls angepasst. So ist für das E-Mail-Programm von IBM eine spezielle Mailschablone verfügbar, die das Erstellen und Versenden von vertraulichen und verbindlichen Nachrichten samt Anhang ermöglichen soll. Volker Schmid, CTO der Regify-Gruppe: „Die Entwicklung unserer Lösungen steht ganz im Zeichen der Anwenderfreundlichkeit – keine neuen E-Mail-Adressen, keine zusätzliche Hardware-Anschaffung. Der Client für Linux ist ein weiterer Baustein in dieser Software-Konstruktion.“
Die Software-Services Regimail (vertrauliche und verbindliche E-Mail), Regibill (vereinfachter elektronischer Rechnungsversand) und Regipay (elektronische Lohn- und Gehaltsabrechnung) sollen es nur autorisierten Personen erlauben, auf die Inhalte der elektronischen Nachricht zuzugreifen. Das soll über eine durchgängige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sichergestellt werden. Eine dreistufige Architektur aus Anwender, Provider und unabhängiger Clearing-Stelle soll Missbrauchs- und andere Risiken von vorneherein ausschließen. Die Dienste basieren auf der bestehenden E-Mail-Infrastruktur des jeweiligen Anwenders und sollen mit jeder beliebigen E-Mail-Adresse arbeiten. Über die Regify-Apps sollen sich E-Mails auch sicher mobil auf Blackberry, iPhone und iPad sowie auf Smartphones mit Android-Betriebssystem erstellen und versenden lassen.
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