Kritische Infrastrukturen (Kritis) sind für das Gemeinwesen unverzichtbar – daher sind Schutzmaßnahmen unerlässlich.
Im Rahmen des letzten Treffens des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW) in Berlin wurde von der Bundesregierung die Berücksichtigung der Sicherheitswirtschaft im zukünftigen Kritis-Dachgesetz gefordert. Der BDSW befürwortete, dass sich der Gesetzgeber nicht mehr allein auf die IT-Sicherheit, sondern auf den physischen Schutz von Kritis fokussieren wird. Denn deren Störung oder Zerstörung hätte erhebliche Auswirkungen, sollten ihre Funktionen nicht aufrechterhalten werden können. Fokussiert man sich bei der Betrachtung auf die Anforderungen an die Technik eines Serverraums bzw. eines Rechenzentrums, so ist festzustellen, dass diese zunehmend steigen und einhergehend auch das Risiko für ein Schadensereignis steigt. Um unternehmensseitig wettbewerbsfähig zu bleiben und Ereignisse jedweder Art auszuschließen, müssen Abläufe störungsfrei zur Verfügung gestellt werden, Anwendungen und Systeme rund um die Uhr verfügbar und gleichzeitig einfach zu verwalten und zu überwachen sein. Zudem bedarf es versierter Beratung und Unterstützung, um den Bedarf jederzeit erweiter und modernisierbar sowie die Technik gleichermaßen energieeffizient und kostenoptimiert zu gestalten.
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Im Rahmen von Kritis liegt ein weiterer Fokus klar auf dem Schutz vor Fremdzugriff. Vor diesem Hintergrund sollten maßgeschneiderte Konzepte umgesetzt werden, die zu den jeweiligen Unternehmensprozessen passen und mittel- bis langfristig dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Ein versierter Partner in Sachen „Service“ und „Sicherheit“ bietet nicht nur ein breites Portfolio an Sicherheitslösungen, sondern auch die passenden Management- und Servicestrategien an. Nur so lassen sich Ereignisse jedweder Art frühzeitig detektieren und entsprechend der Kundenvorgaben bearbeiten. In diesem Rahmen lassen sich beispielsweise Brandschutzlösungen, Videoüberwachungsanlagen, Einbruchmeldetechnik, Zutrittskontroll- und Mitarbeiter- sowie Besuchermanagementtechnologien sowohl einzeln als auch als Teil einer integrierten Gesamtlösung umsetzen.
Zur Überwachung der relevanten Technik und Anlagen und frühzeitiger Erkennung von Schwachstellen sowie Störungen bietet sich die in Dresden befindliche VdS-zertifizierte Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) der Chubb Deutschland GmbH an. Diese ist eine der wenigen in Deutschland, die über die Doppelzertifizierung Alarmempfangsstelle (AES) und NLS sowie die Zertifizierung ISO 9001 verfügt. Zeitgleich entspricht sie der EU-Norm DIN EN 50518, welche strenge bauliche, technische und betriebliche Anforderungen für Leitstellen und Sicherheitszentralen festlegt. Nicht nur dadurch wird eine hohe Verlässlichkeit im Service gewährt. Auch die spezielle Ausbildung der Mitarbeiter, die die NSL betreuen, sowie das breit aufgestelltes Partnernetzwerk tragen dazu bei und stellen die Ausfallsicherheit der Dienstleistungen sicher.
Eng mit der Service- und Notrufleitstelle verknüpft sind die Digitalisierung und entsprechende Cloud-Lösungen. Beide stellen einen kritischen und zugleich wichtigen Teil sicherheitstechnischer Anlagen dar. Sämtliche sich ergänzenden sowie vernetzten Remote-Brandschutz- und Sicherheitsdienstleistungen werden den Kunden beispielsweise in Form des Servicekonzeptes Chubb visiON+ zur Verfügung gestellt. Dabei wird der Fokus auf die Verbindung der verbesserten Konnektivität mit menschlichem Know-how gelegt. Das Resultat: viele Abläufe können durch die Möglichkeiten von Remote Maintenance und Remote Service vereinfacht werden. Kommen nämlich nachweisbar geschützte Cloud-Lösungen zum Einsatz, die zudem zertifiziert sind, müssen Unternehmen und insbesondere IT-Verantwortliche weniger Sicherheitsbedenken haben. Stattdessen rücken zwei Vorzüge in den Mittelpunkt, nämlich die Kosten- und Zeitersparnisse im Vergleich zu regelmäßigen Terminen vor Ort beim Kunden. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit ist dies nicht zu unterschätzen. Dank Remote-Zugriff aus der Ferne kann im Bedarfsfall eine sehr schnelle Reaktion initiiert werden. Bezogen auf Brandschutz- und Sicherheitssysteme liegt dabei der Fokus auf der Stärkung der Fähigkeit, Fernalarmüberwachungskapazitäten vollständig auszuschöpfen und somit einen echten Mehrwert zu bieten. Fundierte Datenanalysen ermöglichen die Einleitung von abgestimmten Maßnahmen zu jeder Zeit und halten den vollständigen Schutz entsprechend der Kritis-Anforderungen aufrecht. Um es auf den Punkt zu bringen: Es wird ein sofortiger, proaktiver Support sowie Fehlerbehebung für Brandschutz- und Sicherheitssysteme bereitgestellt.
Bildquelle: Chubb