KI erhöht den Bedarf an IT-Profis.
Der Schutz unternehmensbezogener Daten bleibt zwar weiterhin im Fokus von IT-Verantwortlichen. Jedoch erwarten sie durch die Einbindung von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen auch massive Veränderungen. So glauben 52 Prozent der CIOs, dass KI in den kommenden zwölf Monaten eine der größten Herausforderungen ist, mit denen sie in ihrer Funktion konfrontiert sind.
„Cybersecurity und Künstliche Intelligenz sind die am schnellsten wachsenden Technologiebereiche in Unternehmen“, sagt Christian Umbs, Managing Director bei Robert Half. „Oft fehlen intern aber die Fachexperten, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten einordnen zu können. Daher erwarten wir für die nächsten zwei Jahre einen erhöhten Bedarf an entsprechenden IT-Profis. Data Scientists oder Research Engineers helfen beispielsweise dabei zu verstehen, welche Möglichkeiten KI bietet.“
Bereits 2018 sahen die in der Arbeitsmarktstudie befragten CIOs einen großen Einfluss durch Künstliche Intelligenz: Lediglich 4 Prozent gaben an, dass KI keine Auswirkungen auf ihr Unternehmen haben wird. Eine Mehrheit von 57 Prozent schätzt die Auswirkungen dabei durchaus positiv ein. Besonders im Hinblick auf die Optimierung von IT-Infrastruktur (66 Prozent), eine erhöhte Mitarbeiterproduktivität (60 Prozent) und die Software-Entwicklung (58 Prozent) werden (sehr) positive Effekte erwartet.
„Unternehmen stehen beim Einsatz von KI noch ganz am Anfang. Entsprechende Projekte sind häufig noch weit von einer strategischen Bedeutung für das Unternehmen entfernt“, weiß Umbs. „Oft fehlen die passenden Daten oder die Qualität der Datenquellen ist mangelhaft. Daher konzentrieren sich IT-Verantwortliche im Rahmen von KI momentan hauptsächlich auf die Verbesserung der Kundenkommunikation, etwa durch Chatbots, oder die Automatisierung von Prozessen. Über kurz oder lang wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz Unternehmen und die Art der Zusammenarbeit aber grundlegend verändern.“
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