Raiffeisen Schweiz bindet nun sämtliche seiner 900 Standorte in die Plattform ein.
Erstmals werden nun 253 Banken (246 Raiffeisenbanken, sechs Niederlassungen und die Zentralbank) auf einer Plattform betrieben. Die Plattform steht allen 11.000 Mitarbeitern an den 900 Standorten in der gesamten Schweiz zur Verfügung.
Auch in Zukunft wollen die drittgrößte Bankengruppe der Schweiz und Avaloq ihre seit Jahren bestehende enge Zusammenarbeit fortsetzen. Für den Betrieb der neuen Plattform haben die Unternehmen eine langfristige Vereinbarung getroffen. Demnach erwirbt Raiffeisen Schweiz die 49-Prozent-Beteiligung am bisherigen Joint-Venture Arizon Sourcing AG. Das Bankhaus wird seine Plattform künftig selbst weiterentwickeln und betreiben. Das Joint-Venture soll im ersten Semester 2019 vollständig in das Finanzunternehmen integriert sein.
„Mit dem neuen Kernbankensystem stellen wir unseren Mitarbeitenden eine neue Plattform zur Verfügung. Damit legen wir die Basis für die agile Umsetzung künftiger digitaler Vorhaben. Nach Abschluss der Migration war es aus strategischen Überlegungen unser Wunsch, entgegen der ursprünglichen Planung den Betrieb und die Weiterentwicklung der Bankenplattform künftig selbst voranzutreiben. Im Zusammenhang mit dieser Transaktion wurden Rückstellungen von 69 Millionen Franken gebildet, die Teil der bereits kommunizierten Sondereffekte von 300 Millionen Franken im Jahresresultat 2018 der Raiffeisen Gruppe sind.“, sagt Rolf Olmesdahl, COO und Mitglied der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz.
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