Dieter Heiss, Fujitsu
Design gewinnt auch im Büroalltag mehr und mehr an Bedeutung. Vorbei sind die Zeiten des grauen Chaos, als Arbeitsplatzrechner unterschiedlicher Bauart in drögen Plastik- oder Stahlblechgehäusen vorzugsweise in Grau oder Schwarz das Erscheinungsbild beherrschten, dazu Displays, die in Variabilität und Schick genauso zu wünschen übrig lassen.
Unternehmen, die sich und ihren Mitarbeitern heutzutage immer noch solche IT-Arbeitsplätze zumuten, übersehen mehrere Faktoren. Erstens spiegelt sich darin die Wertschätzung – oder besser gesagt „Nichtwertschätzung“ wider, die eine Firma oder Organisation ihren Mitarbeitern entgegenbringt. Das ist fahrlässig. Denn in Zeiten, in denen immer mehr Unternehmen über einen Mangel an Fachkräften klagen, spielt eine moderne Arbeitsumgebung eine maßgebliche Rolle, um qualifizierte Mitarbeiter anzulocken oder zum Bleiben zu bewegen.
Zweitens sind moderne, vielleicht sogar „stylische“ Arbeitsplatzsysteme eine Art Visitenkarte eines Unternehmens. Man stelle sich nur einmal vor, welch positiven Eindruck ein – potentieller – Kunde gewinnt, wenn er ein Unternehmen besucht und dort Mitarbeiter in einer freundlichen, modernen Arbeitsumgebung mit perfekt designten All-in-one-Rechnern, Thin-Client-Systemen und Displays vorfindet. Ein solches Ambiente hilft einem Unternehmen dabei, Werte wie Kompetenz, Qualität und Zukunftsorientierung zu vermitteln.Drittens erfordert die Arbeitswelt Computer, die sich an neuen Arbeitsformen und geänderten Anforderungen orientieren. Ein Beispiel ist der Trend in Richtung Mobilität. Bekanntlich macht es selbst auf einem Smartphone mit 5-Zoll-Display keinen sonderlichen Spaß, längere Texte und E-Mails zu bearbeiten oder ein Video zu betrachten. Anders sieht es aus, wenn ein Mitarbeiter sein Mobiltelefon über einen Mobile-High-Definition-Link (MHL) an ein Highend-LCD-Display andockt. Mit einer Bluetooth-Tastatur und einer Maus wird dieses Setup zu einem Desktopterminal, das sich z.B. mit einem virtuellen Desktop auf dem Server verbinden kann und damit einen vollwertigen Arbeitsplatz darstellt. Und nebenbei wird über das Verbindungskabel der Smartphone-Akku aufgeladen.
Ein weiterer Trend, den moderne Arbeitsplatzrechner berücksichtigen müssen: Der User möchte seinen PC und das Notebook auf dieselbe Weise bedienen wie sein Smartphone oder Tablet – mittels „Touch“. Moderne All-in-one-PCs und Displays sind dafür gerüstet. Wer ein Betriebssystem wie Windows 8 nutzt, kann dann wählen: zwischen Touch- und Wischfunktionen und einer konventionellen Bedienung. Und wenn ein solches System zudem moderne Technologien wie Desktopvirtualisierung unterstützt, sich nach Bedarf modular erweitern lässt und aktuelle Stromspar- und System-Management-Funktionen unterstützt, steht dem Abschied vom grau-schwarzen Desktopmonster nichts im Wege.