Beide Verträge sollen im Geschäftsführungsbereich Systementwicklung über jeweils vier Jahre laufen und Unterstützungsdienstleistungen in einem Umfang von insgesamt rund 700 Personenmonaten umfassen. Sie lösen entsprechende Vorgängerverträge ab, die Ende 2010 an Capgemini vergeben wurden.
Innerhalb des BA-IT-Systemhauses ist der Geschäftsführungsbereich Systementwicklung für die Neu- und Weiterentwicklung sowie die Pflege und Wartung von über 120 IT-Verfahren zuständig. Parallel werden laufend IT-Entwicklungsprojekte durchgeführt. Diese befassen sich vorrangig mit der Implementierung neuer Lösungen und der technischen Transformation der bestehenden Anwendungslandschaft hin zu einer serviceorientierten IT-Ziellandschaft.
Gemeinsam haben die BA und Capgemini eine mittelfristige Architekturplanung (MIA) zur Erreichung der IT-Zielarchitektur 2015 und Steuerung des damit verbundenen Ausbaus der SOA-Landschaft entwickelt. Zur Standardisierung von Lösungen werden Referenzarchitekturen verwendet, die die Neu-Implementierung von Services, die Kapselung bestehender Geschäftslogik zu Services sowie die Integration dieser Services beschreiben. Der Prozess zur Entwicklung der Softwarekomponenten soll ebenfalls standardisiert sein und auf dem Ansatz zur modellgetriebenen Software-Entwicklung basieren.
Zudem wurde für die Transformation ein einheitliches Projektmanagement etabliert, das laut der Unternehmen die zentrale Portfoliosteuerung und den optimierten Einsatz der Ressourcen im Bereich Systementwicklung ermöglicht.
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