Cloud

Modernisieren und dennoch Sparen

Unternehmen sollten sich angesichts der aktuellen ­makroökonomischen Krisen nicht davor scheuen, ihre ­IT-Infrastruktur zu modernisieren. Im Gegenteil: Wer auf moderne Lösungen für Datenspeicherung und -verarbeitung setzt, wird resilienter, agiler und flexibler – und spart ganz nebenbei wertvolle Ressourcen.

Ressourcen sparen und Prozesse modernisieren

Ressourcen sparen und Prozesse modernisieren klingt nach einem Widerspruch, muss es aber nicht sein.

Das Damoklesschwert der Rezession schwebt über der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig ziehen die Innovationszyklen weiter an. Drosseln Unternehmen ihre Investitionen, drohen sie den Anschluss an Wettbewerber zu verlieren. Der Ausweg aus dieser Zwickmühle, zumindest in der Datenspeicherung und Datenverarbeitung: gleichermaßen Ressourcen sparen und zugleich auf eine agile wie ­flexible Infrastruktur setzen. Die verwaltete Public Cloud basierend auf Open-Source-Lösungen macht es möglich. Gerade in unsicheren Zeiten kommen die Vorteile besonders zum Tragen.

Externe Expertise nutzen

Laut Branchenverband Bitkom fehlten hierzulande im vergangenen Jahr 96.000 IT-Fachkräfte, Tendenz steigend. An diesem Mangel werden auch der Ukraine-Krieg, Covid-19 und die Inflation nichts ­ändern. Unternehmen sollten ihre internen IT-Experten daher so effektiv wie möglich einsetzen. Dies gelingt durch die Zusammenarbeit mit Datenverwaltungsdienstleistern wie Aiven, die die Verwaltung und Updates der Datenbanken übernehmen und für deren Sicherheit bürgen. Die eigenen Entwickler eines Unternehmens können sich dann auf ihre eigentliche Aufgabe fokussieren: neue Anwendungen und Lösungen zu entwickeln – und auf diesem Wege maßgeblich dazu beizutragen, dass ihr Unternehmen in der aktuellen Krise mehr denn je innovative Dienste und Produkte im Sinne der Kunden auf den Markt bringt.

Eine weitere große Herausforderung: Unternehmenslenkern fällt es schwerer denn je vorherzusagen, wie die Zukunft aussehen wird. Ein in der Vergangenheit teils unterschätztes Asset gewinnt in diesem Zuge an Gewicht: Flexibilität. Diese bezieht sich sowohl auf das Volumen der Speicherkapazitäten, den Ort der ­Datenspeicherung und die Wahl des Cloud-Anbieters als auch auf die Verfügbarkeit der eigenen Daten. Entscheidet sich ein Unternehmen für einen professionellen Dienstleister, der Verwaltung und Pflege der Datenspeicherung und -verarbeitung übernimmt, sollte dieser Schritt mit einem deutlichen Plus an Flexibilität einhergehen. Angesichts der angesprochenen Faktoren bedeutet dies wiederum, dass eben dieser Partner über Expertise für verschiedene Software-Lösungen und Clouds verfügen muss – um die jeweils passende Lösung für die passende Situation zu finden.

Flexibilität: Zwischen Anbietern wählen

Flexibel zu reagieren bedeutet in diesem Fall schließlich: Mit möglichst minimalem Aufwand Speicher­ressourcen skalieren oder reduzieren zu können, die Region der Datenbanken kurzfristig bestimmen und wechseln und auch jederzeit zwischen Cloud-An­bietern und Software-Lösungen wählen zu können. Besonders in Acht nehmen sollten sich Unternehmen zu jeder Zeit vor „Lock-In“-Situationen, die im Fall ­einiger proprietärer Software-Anbieter drohen. Ein Umstieg auf eine passende Lösung geht dann mit ­Datenverlusten einher.

Grundsätzlich sind Speicherkapazitäten auf Public Clouds in den meisten Fällen günstiger als der eigene Server, den das Unternehmen pflegt und wartet. Umso mehr, wenn sich der Wechsel zu einem günstigeren oder effektiveren Cloud-Anbieter mit einem Multi-Cloud-Experten an der Seite mit minimalem Aufwand vollziehen lässt. Denn nichts ist in Stein gemeißelt: Angesichts der fortlaufenden Evolution der eigenen Unternehmensgeschichte kann die aktuelle oder einstige Ideallösung aufgrund eigener Meilensteine oder auch externer Faktoren in absehbarer Zukunft bereits ein Auslaufmodell sein. Zu kurzlebig sind unsere aktuellen Zeiten. Gerade kontinuierlich fortlaufende Hosting-Gebühren entpuppen sich bei näherem Hinschauen kumuliert über mehrere Jahre als große Hausnummer.

Und noch mal zurück zum Stichwort Kurzlebigkeit: Open Source in der Public Cloud ist der Schlüssel dafür, neue Geschäftsmodelle intelligent anhand der Analyse von Echtzeitdaten aufzubauen oder be­stehende Modelle auf diesem Wege zu optimieren. In unsicheren Zeiten reagieren Unternehmen auf diese Weise flexibel auf sich ­ändernde Bedürfnisse.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 10/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Die Quintessenz? Ressourcen einzusparen und die Datenspeicherung und -verarbeitung zu modernisieren, sind alles andere als ein Widerspruch. Im Gegenteil: Beides geht Hand in Hand.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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