„Ein intelligentes Monitoring ist in der Lage, das Geschäftsrisiko durch eine verbesserte Systemverfügbarkeit zu minimieren“, so Shaun Ledgerwood, Vice President Business Development & Services bei NextiraOne.
„Eine gesunde IT-Infrastruktur ist für jedes Unternehmen wichtig“, weiß Dr. Bernd Ruppert, CEO Deutschland bei NextiraOne.
IT-DIRECTOR: Herr Ledgerwood, was sind die derzeitigen Herausforderungen für Unternehmen beim Netzwerk-Monitoring?
S. Ledgerwood: Die größte Herausforderung ist es, eine Balance zwischen dem Monitoring einer wachsenden Anzahl von Servern und IT-Anwendungen in heterogenen Umgebungen und dem Managen mit – sowohl finanziell als auch personell – begrenzten Ressourcen zu finden. Das Monitoring moderner IT- und Kommunikationsinfrastrukturen unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen, deshalb sollten diese darauf achten, dass viele Anwendungsfälle mit nur einem einzigen Tool abgedeckt werden.
IT-DIRECTOR: Warum ist der proaktive Schutz gegen Netzwerkausfälle wichtig?
Dr. B. Ruppert: Wenn eine wichtige Infrastruktur-Ader wie die IT oder die Kommunikationstechnologie ausfällt, kommen meist viele Arbeitsprozesse gänzlich zum Erliegen. Das kostet Zeit und Geld – ganz zu schweigen davon, dass ein längerfristiger Ausfall die Unternehmenskunden beeinträchtigen oder die Reputation beschädigen kann. IT-Abteilungen sollten somit die Verfügbarkeits- und Leistungsindikatoren ihrer Netzwerke und der Unternehmensanwendungen überwachen. Ohne ausreichenden Einblick in den Datenfluss, den Datenverkehr und die Leistung der Infrastruktur ist es schwierig, Komplikationen im eigenen Netzwerk zu identifizieren sowie Probleme und Engpässe an den richtigen Stellen zu beheben.
S. Ledgerwood: Durch ein Monitoring lässt sich Ausfällen entgegenwirken. Dabei ist es jedoch eine große Herausforderung das Monitoring selbst zu übernehmen. Denn Unternehmen müssen gegebenenfalls die eigenen Ressourcen auf- und ausbauen und die Lösung auf viele Netzwerkgeräte und mehrere Anbieter skalieren können. Meist sind die finanziellen Aufwendungen, um dies unternehmensintern durchzuführen, schlichtweg zu hoch.
IT-DIRECTOR: Wie schätzen Sie die Situation auf dem deutschen Markt ein?
Dr. B. Ruppert: Viele Unternehmen haben mittlerweile Private Clouds im eigenen Rechenzentrum, sowie SaaS-Angebote im Einsatz. Sie arbeiten mit neuen Technologien, die es zu schützen gilt. In einer (ISC)² Workforce-Studie* erklärten über 70 Prozent der teilnehmenden Unternehmen, dass sie zunehmend neue Fähigkeiten benötigen, um ihre IT-Umgebungen sicher betreiben zu können. Es bietet sich also an, sich einem Dienstleister anzuvertrauen und die eigenen Mitarbeiter für andere – strategisch vielleicht wichtigere – Aufgaben einzusetzen. Die Studie zeigt ebenfalls, dass IT-Netzwerkausfälle von Unternehmen auf Platz drei der zu verhindernden Gefahren gesetzt werden – gleich nach Themen wie der Beschädigung der Unternehmensreputation und Gesetzesverstößen. Dadurch wird klar, wie wichtig eine gesunde IT-Infrastruktur für Unternehmen weltweit ist. Der deutsche Markt unterscheidet sich darin nicht.
IT-DIRECTOR: Wie lässt sich die Effizienz durch einfache Monitoring-Anwendungen verbessern?
S. Ledgerwood: Für den Anwender entscheiden sehr einfache Aspekte darüber, ob ein Unternehmen effizienter und produktiver agieren kann. Ein Monitoring- und Management-Service sollte rund um die Uhr die unternehmensinterne IT-Abteilung entlasten sowie akute und potentielle Probleme schnell beheben bzw. verhindern. Dann wird IT nicht mehr reaktiv, sondern proaktiv überwacht und gesteuert. Wenn Unternehmen vorhersehen können, was morgen passiert, können sie gezielter und kostensparender handeln. Durch eine konstant hohe Verfügbarkeit der IT- und Kommunikationsinfrastruktur verringert sich automatisch das Geschäftsrisiko. Und obendrein lassen sich Investitionsentscheidungen mit Hilfe von verbesserten Prognosen treffen, die aus den detaillierten Analysen und Berichten des Monitoring-Services entstehen.
IT-DIRECTOR: Wie werden Sie denn den Ansprüchen der Kunden gerecht?
Dr. B. Ruppert: Wir bieten unsere Monitoring-Lösung OneCockpit in Verbindung mit Beratung durch Managed-Services-Spezialisten an. Sie stehen nicht nur jederzeit den IT-Abteilungen der Unternehmen zur Seite sondern nehmen sich im Bedarfsfall auch den individuellen Ansprüchen der jeweiligen Kunden an. Die Lösung ist dafür geschaffen worden, gleichermaßen die Bedürfnisse der IT-Mitarbeiter sowie der Geschäftsleitung zu adressieren. Vor allem der detaillierte Echtzeit-Einblick in Leistungskennzahlen von Daten- oder Sprachinfrastruktur ermöglicht eine aussagekräftige Sicht auf die IT-Infrastruktur. Dargestellt wird alles auf einem einzigen Bildschirm – dem Single Screen Insight. OneCockpit bietet ein Dashboard, das von einer Vielzahl von Endgeräten, auch mobilen Devices, aufgerufen werden kann.
S. Ledgerwood: Viele Unternehmen, vor allem mittelständische, schrecken vor etablierten Monitoring-Lösungen aufgrund deren Komplexität zurück, können aber durch Angebote wie unsere den gleichen Service und Sicherheit erfahren – mit einem Tool, das auf Standard-Software basiert. Sie können ihre Kundennetzwerke aus der Ferne überwachen lassen und PCs, Notebooks, Firewalls, Server und weitere Komponenten liegen in der Verantwortung des Managed-Services-Anbieters.
*Quelle: The 2013 (ISC)² Global Information Security Workforce Study, Frost & Sullivan
www.nextiraone.eu