Die Messe München International nutzt zur Verwaltung ihrer virtuellen IT-Infrastrukturen verschiedene VMware-Tools.
Daniel Schumacher, Technical Analyst VMware und SAN in der Abteilung IT-Infrastruktur bei der Messe München International
Als eine der weltweit führenden Messegesellschaften geht die Messe München International mit der Zeit und setzt auf Nachhaltigkeit und Effizienz – auch bei der IT. Seit Jahren sind dafür Lösungen von VMware für unterschiedliche Bereiche im Einsatz. Auch bei der Umstellung der gesamten IT-Infrastruktur durfte VMware vor kurzem nicht fehlen: Mit dem VMware-Tool vCenter Operations Manager erreicht die Messe München ein umfassendes Monitoring seiner gesamten virtuellen Infrastruktur sowie eine bessere Planung, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der IT-Kosten.
„Wir sind ein globales Unternehmen mit rund 750 Mitarbeitern – das stellt besondere Herausforderungen an einen reibungslosen Betrieb aller IT-Systeme“, erklärt Daniel Schumacher, Technical Analyst VMware und SAN in der Abteilung IT-Infrastruktur bei der Messe München International. In seiner Abteilung gibt es fünf Fachleute und einen Abteilungsleiter, die die Infrastruktur für das gesamte Unternehmen betreiben – und das für die Bereiche Storage, Ressourcen, Server, Netzwerk und Drucker. Besonders wichtig ist eine hohe Verfügbarkeit der Systeme, über 90 Prozent laufen im Hochverfügbarkeitsbetrieb. Höchste Priorität hat daher die Minimierung der Ausfallszeiten, sei es fehlerbedingt oder durch geplante Downtimes von Systemen für beispielsweise Wartungsarbeiten. Sichergestellt wird dies durch zwei Rechenzentren, die die Messe München auf dem eigenen Gelände betreibt. „Durch die Virtualisierung unserer Server können wir hier jederzeit flexibel agieren und gegensteuern. Wenn unsere Hardware beispielsweise gewartet werden muss, können wir die verschiedenen Systeme, die hierauf laufen, einfach mit VMware vMotion oder Storage vMotion unterbrechungsfrei in das andere Rechenzentrum verschieben. Insgesamt haben wir 300 virtuelle Maschinen im Einsatz.“
Im Oktober 2012 startete die Messe München ein Großprojekt zum Umbau der gesamten IT-Infrastruktur. Dieses sah den kompletten Storage-Umzug, einhergehend mit einem Upgrade von vSphere von Version 4.1 auf Version 5.0 und die Erneuerung und Verbesserung des Backup-Konzeptes vor. Ein Teil davon war die Einführung des neuen Monitoring-Tools vCenter Operations Manager. Denn Daniel Schumacher und sein Team waren auf der Suche nach einer Lösung, mit der sich die gesamte virtuelle Infrastruktur überwachen lässt – angefangen von den Storage-Systemen über die VMware-Host-Systeme bis hin zu den einzelnen virtuellen Maschinen. Besonders wichtig war es dabei, das Monitoring auch proaktiv betreiben zu können. Denn nur wer vorausschauend beobachtet, wie sich die Systeme verhalten, kann eingreifen bevor es zu Fehlern oder einem Ausfall kommt.
Mit dem Monitoring-Tool haben die IT-Administratoren in nur einer einzigen Oberfläche und per Mausklick umfassende Einblicke in die Performance, die Kapazität und den Status der Infrastruktur. Auch bei der Ressourcenbereitstellung hilft das Tool. Denn über detaillierte Forecasts lässt sich genau identifizieren, in welchen Bereichen in naher Zukunft Ressourcen knapp werden könnten: „Das ermöglicht es uns, im Vorfeld genauer zu planen und unsere Hardware entsprechend umbauen oder aufstocken zu können. Und die IT-Kosten sind dabei lückenlos nachvollziehbar, alle können genau sehen, wie viele Ressourcen für welche Projekte verwendet werden. Das bedeutet eine ganz neue Transparenz und Sicherheit bei unserer internen Ressourcenplanung.“
Ein weiterer Vorteil: Auch für die IT-Abteilungen Anwendungsentwicklung und Applikationsbetrieb der Messe München bedeutet das Tool neue Freiheiten. Über benutzerdefinierte Ansichten, die über das Web zur Verfügung gestellt werden können, erhalten sie Einblicke in den Status ihrer eigenen Systeme. Legitimierte Projektgruppen oder Systemverantwortliche haben so die Möglichkeit, den Status ihrer Anwendungen selbst direkt abzufragen und damit den Überblick über eigene Ressourcen zu jeder Zeit zu behalten.
Seit Jahren setzt die Messe München VMware-Lösungen ein. Aufgrund der Erfahrungen mit der Technologie, der schnellen Integration in bestehende Systeme sowie der einfachen Anpassung an spezifische Anforderungen fiel auch diesmal die Entscheidung zugunsten des Herstellers. Gleich nachdem der Umzug der alten Umgebung abgeschlossen war, startete der produktive Betrieb des vCenter Operations Managers. „Wir konnten uns darauf verlassen, dass die VMware-Lösung schnell einsatzbereit ist. Wir mussten nur minimale Konfigurationen vornehmen, die gesamte Installation hat ein paar Tage gedauert“, so Daniel Schumacher. Gerade durch das proaktive Monitoring sind die IT-Administratoren im Infrastrukturteam gut gerüstet. Und sollte es doch zum Fehlerfall kommen, ist die Problemursache dank dem neuen Tool schnell gefunden, denn über ein Graphical User Interface (GUI) ist auf einen Blick ersichtlich, welches Häkchen rot ist, das heißt, welche Systemkomponente gerade nicht mehr mitmacht. „Das bedeutet für uns eine immense Zeitersparnis“, sagt Daniel Schumacher.
Und das nächste Projekt mit VMware steht bereits vor der Tür: In den nächsten Wochen wird das Tool „Horizon Workspace“ hinzukommen, das seit einigen Monaten umfassend getestet wird. Damit soll zunächst der Datenaustausch vereinfacht werden, schneller vonstattengehen und mobil sein, also unabhängig von den jeweiligen Endgeräten. „Bislang haben wir den Datenaustausch mit Kunden und Dienstleistern über FTP-Server gestemmt. Das ist umständlich und bringt regelmäßig Probleme mit sich. Hier möchten wir nun umsatteln“, so Stefan Schüssler. Auch das E-Mail-System soll durch Workspace entlastet werden, denn große Dateien müssen dann nicht mehr per Mail verschickt werden.
Das VMware-Tool stellt einen einfachen Zugriff auf Anwendungen und Daten auf jedem beliebigen Gerät bereit und ermöglicht gleichzeitig die zentrale Verwaltung und Sicherung dieser Ressourcen durch die IT. Mithilfe des anwenderorientierten Managementmodells kann die IT so unterschiedliche und ständig neu hinzukommende Anwendungen und Geräte effizient verwalten. „Uns hat vor allem überzeugt, dass der Anbeiter eine On-Premise-Lösung anbietet. Damit können wir alles selbst bei uns im Haus betreiben und hosten. Und die Erweiterbarkeit ist auch nicht von der Hand zu weisen. Denn neben dem File-Sharing hat die Suite noch viel mehr zu bieten“, erklärt Daniel Schumacher.
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