Die Erfassung der Wasserverbrauchsdaten ist teilweise sehr aufwendig – wie etwa in Mehrfamilienhäusern, in Kellern oder in Schächten.
Die Basis dafür ist Narrowband IoT, das Maschinennetz von Vodafone. Mit dieser Technologie testen die Partner im Livebetrieb in Nürnberg das regelmäßige Auslesen von schwer erreichbaren Wasserzählern. Hierbei werden die Verbrauchsdaten automatisch von in Schächten verbauten Hydrus-Ultraschallwasserzählern über das Maschinennetz an die Zentrale übertragen. Mit einer speziellen Software von Diehl Metering werden die Daten hier visualisiert und für die weitere Verarbeitung vorbereitet. Das automatisierte Ablesen der Verbrauchszähler funktioniert so einfach und schnell.
Kunden müssen durch den Einsatz der Technologie nicht mehr bei festen Ausleseterminen erreichbar sein. Für die Versorger entfallen aufwendige und zeitintensive Arbeiten. Denn die manuelle Schachtauslesung bindet Ressourcen. Für den Abstieg in den Zählerschacht sind immer zwei Mitarbeiter notwendig. Bei überfluteten Schächten können vor dem Auslesen der Wasserzähler Abpumparbeiten nötig sein. Das kann zu Straßensperrungen führen und hat dann vor allem im Berufsverkehr erhebliche Beeinträchtigungen zur Folge.
Die Messgeräte des Technologieexperten Diehl Metering werden mit speziellen Narrowband-IoT-Modulen ausgestattet. Diese übermitteln aktuelle Zählerstände in regelmäßigen Abständen an die Zentralen der Versorgungsdienstleister. Dank Narrowband IoT werden die Daten sogar von Orten übertragen, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt: hinter dicken Hauswänden oder unter der Erde. Das Maschinennetz ist eine optimierte LTE-Variante, mit der sich Milliarden Gegenstände gleichzeitig vernetzen lassen. Extreme Batterielaufzeiten der Messgeräte von bis zu zehn Jahren ermöglichen das Auslesen der Zähler ohne externe Stromversorgung.
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