Drei globale Branchengrößen setzen auf KI und intelligente Services, um ihre Daten zu vernetzen und Insights bereitzustellen.
In einer ersten Ankündigung im September letzten Jahres hatten die drei Partner einen gemeinsamen Ansatz zum Aufbrechen von Datensilos angekündigt. Kunden können so Verbindungen zwischen isolierten Datensätzen herstellen und gewinnen dank des nahtlosen Informationsaustauschs einen besseren Überblick über ihre Kundeninteraktionen.
Ziel der Initiative ist es, die Kompatibilität der Anwendungen und Plattformen der drei Partner durch ein gemeinsames Datenmodell sowie die Speicherung der Informationen in einem gemeinsamen Datenpool zu verbessern. Der einheitliche Datenspeicher ermögliche es Kunden, nahtlos zwischen verschiedenen Entwicklungstools und Applikationen zur Bereitstellung von Diensten zu wählen.
In den kommenden Monaten planen Adobe, Microsoft und SAP den Prozess weiter zu verbessern und zu automatisieren. Hierfür setzen sie auf einen neuen Prozess für die Veröffentlichung, Anreicherung und das Einlesen erster Datenfeeds aus der Adobe Experience Platform, der über Experience Cloud, Dynamics 365 und Office 365 sowie C/4Hana direkt im Datenpool des Kunden aktiviert wird. Für die Bereiche KI und maschinelles Lernen eröffnen sich so ganz neue Möglichkeiten. Die angereicherten Daten können in die bestehenden Anwendungen und Dienste der drei Anbieter zurücküberführt werden. So können neue Erkenntnisse gewonnen und ein besseres Kundenerlebnis angeboten werden.
Unilever, ein gemeinsamer Kunde der drei Partnerunternehmen und eine der ersten globalen Marken, die auf die Initiative setzen, gab bekannt, sein komplexes Geschäftsmodell auf Grundlage der gewonnenen Datenverbindungen zu vereinfachen. Auf dem Adobe Summit zeigt der Anwender, wie unterschiedliche Kunden-, Produkt- und Ressourcendaten zusammengeführt und KI-gesteuerte Insights die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens unterstützen sollen. Geplant ist, einige Arten von Kunststoffverpackungen auf wiederverwendbare, umweltfreundliche Alternativen umzustellen und die Veränderungen einem zunehmend umweltbewussten Kundenstamm schmackhaft zu machen.
Um die Entwicklung der Initiative voranzutreiben, gaben die drei Anbieter außerdem die Absicht bekannt, einen Partnerbeirat einzuberufen. Das Gremium soll aus über einem Dutzend an Partnern bestehen, darunter Accenture, Amadeus, Capgemini, Change Healthcare, Cognizant, EY, Finastra, Genesys, Hootsuite, Inmobi, Sprinklr und WPP. Die Partnerauswahl bilde einen Querschnitt aller Branchen und Kundensegmente. Die Unternehmen sehen in der Initiative eine Chance, den Nettowert ihrer Kunden zu steigern.
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