Der Transaktion haben die Kartellbehörden inzwischen zugestimmt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Nach dem Vollzug der Transaktion bleibt die Inubit AG zunächst als rechtlich selbständige Einheit bestehen. Mittelfristig ist eine Verschmelzung mit der Bosch Software Innovations GmbH geplant. Mit der Übernahme der Inubit AG beschäftigt das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe nun 450 Mitarbeiter an den Standorten Waiblingen, Immenstaad am Bodensee, Berlin, Chicago und Singapur.
Mit dem Vollzug der Transaktion wird der Vorstand der Inubit AG auf drei Personen erweitert: Neben Dr. Torsten Schmale (CEO) und Michael Hahn (COO) begleitet Erica Fölsche von Bosch Software Innovations als CFO die Integration in die Bosch-Gruppe. Den Vorsitz des Inubit-Aufsichtsrats übernimmt Dr. Heinz Derenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch Software Innovations GmbH. Gemeinsam werden die beiden Unternehmen Softwareprodukte und branchenspezifische Lösungen entwickeln und sie weltweit für die Anwendung in Unternehmens- und Internetgeschäftsmodellen anbieten. Neben diesen Product Solutions und Cloud Services realisieren sie im engen Austausch mit einzelnen Kunden speziell auf deren individuelle Erfordernisse zugeschnittene Projekte und Dienstleistungen, heißt es. Bosch Software Innovations bietet künftig kombinierte Produkte für Business Process Management (BPM), Business Rules Management (BRM), Business Data Management und Infrastructure Management. Diese Produkte sollen die Grundlage für Applikationen im Internet der Dinge und Dienste sowie für die Umsetzung von darauf aufbauenden Geschäftsmodellen bilden.
„Mit dem zusätzlichen Prozess- und Technologie-Know-how von Inubit bringen wir den Ausbau der Bosch-Aktivitäten im Bereich Internet der Dinge und Dienste weiter voran“, sagte Derenbach. „Gemeinsam können wir mit dieser neuen Kompetenz alle Felder der vernetzten Welt – Unternehmen, Mobilität, Energiemanagement, Stadt, Leben und Industrie – bedienen“, so Derenbach weiter. „Unsere Unternehmen, Technologien und Kulturen ergänzen sich hervorragend“, betonte Dr. Schmale. Dadurch könne man den Kunden ein umfassendes attraktiveres Produktportfolio anbieten. „Unter dem Motto ‚integrate & innovate – gemeinsam Zukunft gestalten’ können wir nun die bestehenden Geschäftsfelder konsequent ausbauen und uns gleichzeitig neue zukunftsträchtige Märkte erschließen“, stellte Schmale fest.
www.bosch-si.de
www.inubit.com
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