Die meisten Bankdienstleistungen sind heute bequem online verfügbar, doch diese hohe Zugänglichkeit birgt ein gewisses Risiko.
Die Lösungen sammeln und verifizieren Informationen von Geschäftskunden, sodass finanzielle Risiken gemindert und zugleich Vorgaben des Geldwäschegesetzes (GwG) eingehalten werden. Damit ergänzen sie die Know-Your-Customer(KYC)-Maßnahmen zur Identifizierung von Neu- und Bestandskunden sowie Geschäftspartnern und der mit ihnen verbundenen Risiken.
Durch den Abgleich mit umfassenden, offiziellen externen Länderdatenbanken mit Milliarden aktueller Identitätselemente können Anwender der Lösungen ihre Geschäftskunden zuverlässig verifizieren und validieren. Dabei werden die Vorgaben der DSGVO konsequent eingehalten und keinerlei Personendaten gespeichert. Optional prüft der Anbieter die Daten auch dahingehend, ob die Person in Sanktionslisten bzw. in Verzeichnissen politisch exponierter Personen aufgeführt ist oder etwa in Negativnachrichten auftaucht (Adverse Media Screening).
KYB-Strategien werden in erster Linie von Banken umgesetzt, sind aber ebenso für Unternehmen aus dem Non-Profit-Sektor, dem Versicherungs- oder dem Gesundheitswesen relevant, also in Branchen, in denen Mitarbeiter in Führungspositionen, potenzielle Kunden oder Geschäftspartner ein Risiko für den Betrieb darstellen.
Zur flexiblen Umsetzung der damit einhergehenden Anforderungen bietet der Anbieter eine sichere und anpassbare Lösung zur digitalen Identitätsüberprüfung (eIDV) an, die sowohl als On-Premise- als auch als SaaS-Variante verfügbar ist. Sie kommt innerhalb von KYC- und bei KYB-Prozessen zum Einsatz, wobei das KYB-Screening weiter gefasst ist und – neben Namen, Adressen oder Geburtsdaten – zusätzlich Registernummern sowie den Betriebsstatus von Unternehmen überprüft. Ein noch tiefergehendes KYB-Screening kontrolliert alle involvierten Personen von Organisationen, die sich anhand von Jahresabschlüssen ermitteln lassen.
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