An der Universität Paderborn gibt es über 20.000 Studierende in rund 70 Studiengängen. ((Bildquelle: Universität Paderborn, Johannes Pauly))
Dem Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) der Universität Paderborn steht nun wieder ausreichend Speicherplatz zur Verfügung. ((Bildquelle: Universität Paderborn, Besim Mazhiqi))
Als das Support-Ende nahte und sich abzeichnete, dass die Kapazität des bestehenden Storage-Clusters trotz Erweiterung nicht ausreichen würde, plante die Universität dessen Ablösung. Neben einer hohen Leistung sollte die neue Storage-Architektur preiswert und skalierbar sein, maximale Ansprüche an die Datensicherheit erfüllen sowie Speicherkapazitäten in verschiedenen Leistungsklassen bereitstellen, denn je nach Art der Daten muss die Universität sehr unterschiedliche Performance-Anforderungen gewährleisten.
Unter anderem sollte die Lösung für die High-Performance-Computing-Anwendungen eines Instituts einen separaten Speicherpool mit garantierten SLAs bieten. Deshalb entschied sich die Universität für Speicherlösungen von Dell Technologies.
Im ersten Schritt evaluierte das Zentrum für Informations- und Medientechnologien (IMT) der Universität fünf Lösungen. Vier schieden aus, unter anderem, weil sie die technischen Ansprüche nicht erfüllt oder zu viel Platz benötigt hätten. Übrig blieb: Dell Isilon. Die große Bandbreite an Funktionen und die Möglichkeit, Storage unterschiedlicher Speicherklassen für verschiedene Anforderungen bereitzustellen, hatten das Team des IMT überzeugt.
Neben einer hohen Leistung bei der Datenverfügbarkeit sollte die Storage-Lösung auch preiswert sein und eine einfache Kalkulation der Kapazitäten bieten. Der neue Storage-Cluster sah daher drei Speicherklassen vor:
Innerhalb von nur vier Wochen wurde das Kernprojekt umgesetzt: Vorbereitung des Netzwerks, Umzug vorhandener Knoten, Einbau der Systeme, Verkabelung, Umbau des Backend-Netzwerks, Inbetriebnahme der neuen Knoten mit einem Gesamtvolumen von zwei PB und schließlich die Abschaltung der alten Nodes. Auch die Migration aller Daten für IMT und PC2 war in wenigen Tagen erledigt. Drei Monate später folgte der letzte Schritt: Nachdem das Upgrade des Betriebssystems abgeschlossen war, nahm das Team die Knoten für Tier 1 in Betrieb und überspielte danach die Applikationen. Die Migration der Daten in die neue Speicherinfrastruktur verlief laut IMT geräuschlos für die Benutzer und erzeugte keinerlei Downtime.