Mit Resilienz fähigen Systemen bleiben Sie immer auf Kurs.
Es existieren diverse Konzepte und Technologien in der Informationstechnologie, um den fortlaufenden Geschäftsbetrieb zu garantieren. Dazu gehören Business Continuity, Data Safety oder Security. Nun etabliert sich seit neuestem ein Prinzip, das weit über die bisherigen Mechanismen und Konzepte hinausgeht und den sicheren Geschäftsablauf und die Ausfallsicherheit der IT in einem wesentlich größeren Umfang zusammenfasst: Resilienz. Was es damit auf sich hat und welche Unternehmen für das Konzept prädestiniert sind, wird im Folgenden beschrieben.
Welches Unternehmen kann sich heute noch einen Stillstand in der Informationstechnologie leisten? Inzwischen sind die IT-Systeme für alle automatisierten Geschäftsprozesse kritisch. Grund dafür sind die konsequente Nutzung neuer Technologien, eine wesentlich stärkere Vernetzung, integrierte und voneinander abhängige Systeme, der hohe Automatisierungsgrad und vor allem die kontinuierliche Veränderung der Systemlandschaft. Theoretische Ausfallszenarien und auch reale Beispiele aus der Wirtschaft beschreiben deutlich, wie hoch die Relevanz von IT-Systemen ist.
Das Konzept hilft, solche Szenarien und Katastrophen zu vermeiden. Denn zusammengefasst beschreibt es die Fähigkeit eines Systems, in zeitlich vertretbarer und effizienter Art und Weise Gefahren widerstehen und absorbieren zu können, sich an Änderungen in der Gefahrenlage anzupassen und sich von deren Auswirkungen zu erholen.
Unterbrechungen im IT-Betrieb kommen aus vielen Gründen vor. Diese können bis zu einer gewissen Systemgrenze gut gemanaged werden. Ist die IT jedoch sehr komplex und erfolgt der Betrieb bis an die Systemgrenzen, können leicht Kaskadeneffekte eintreten, bei denen ein ausgefallenes System viele weitere Systemausfälle nach sich zieht. Ist dieses Potenzial in einem Unternehmen gegeben, können derartige Katastrophen verhindert oder zumindest deutlich abgeschwächt werden. Dazu ist das Konzept in vier sich ergänzende Stufen definiert:
Heute existieren nur wenige Lösungen, welche die oben genannten Stufen beinhalten, und äußerst wenige, die das komplette Prinzip widerspiegeln. Die Einführung und Umsetzung von Resilienz ist im heutigen Stadium sicherlich nichts für kleine und mittelgroße Unternehmen. Es ist eine Disziplin zur Absicherung der Geschäftsabläufe für Konzerne und für große Organisationen, die extrem kritische Systeme wie etwa Enterprise-Datenbanken betreiben. Unternehmen, die heute Systemumstellungen entwickeln, sollten dieses Konzept von Anfang an mit einplanen. Denn im Nachhinein lassen sich die vier wesentlichen Stufen nur schwer in einer existierenden Umgebung umsetzen.
Schon allein wegen der Komplexität und auch der budgetären Anforderungen ist Resilienz keine Modeerscheinung in der Informationstechnologie. Nur wenige hochspezialisierte Hersteller und noch weniger IT-Dienstleister haben sich darauf spezialisiert. Nach eigenen Angaben ist MTI Technology der erste Dienstleister, der dies in Europa anbietet. Auch ist der Markt zum heutigen Zeitpunkt und mit dem gegenwärtigen Stand der Technologie noch übersichtlich. Denn nur große Unternehmen und Konzerne werden messbare Vorteile aus einer solchen Umstellung ziehen – sowohl technologisch als auch budgetär. Resilienz hat allerdings mittelfristig das Potenzial zu einem Standard auf Unternehmensseite zu werden. Erste Schritte sind getan, indem Experten und spezialisierte Unternehmen komplette Lösungen anbieten.
Bildquelle: MTI Technology