Ein Teil der Webseiten zeigte laut Anbieter deutliche Verbesserungspotentiale. Hier wurden erhebliche Ausfallzeiten festgestellt. Das Schweizer Bankenwesen zählt zu den bedeutendsten weltweit. Es ist bekannt für sein Bankgeheimnis und wird von daher von vielen internationalen Kunden genutzt. Rund 54 Prozent der in der Schweiz verwalteten Vermögen entfielen in 2009 auf ausländische Kunden (Angaben der Schweizerischen Bankiersvereinigung vom September 2010). Insofern kommt im Zeitalter des Internets den Webseiten von Banken eine besondere Bedeutung zu. Hierüber informieren sich potentielle Kunden über das Angebot der Banken und tätigt seine Onlinetransaktionen.
Uptrends hat im Zeitraum vom 4. April bis zum 3. Mai 2013 die Webseiten von 265 Mitgliedern der Schweizerischen Bankiersvereinigung auf den Prüfstand gestellt. Dabei wurden die Webseiten der jeweiligen Homepage in einem Abstand von fünf Minuten von mehr als 100 weltweiten Uptrends-Monitoring-Stationen besucht und auf deren Verfügbarkeit überprüft. Dabei waren 76 Prozent der Webseiten sehr gut und gut erreichbar. Bei ca. 24 Prozent der Webseiten wurden Ausfallzeiten zwischen 48 und 2.410 Minuten innerhalb des überprüften Zeitraums festgestellt. Zu den Mitglieder mit der geringsten Verfügbarkeit gehörten die folgenden Webseiten: bhibank.com, juliusbaer.com und banorient.com.
Geht man in die Details des Vergleichs, zeigt sich folgendes Bild: 66 Mitgliederwebseiten waren im Überwachungszeitraum mit 100 Prozent Verfügbarkeit uneingeschränkt nutzbar. Dazu gehörten: credit-suisse.com, deka.ch, goldmansachs.com, hyposwiss.ch oder volksbank.ch.
Weitere 135 Mitglieder erzielten laut dem Monitoring-Anbieter eine gute Verfügbarkeit zwischen 99,99 und 99,90 Prozent. Namentlich wären hier u.a. zu nennen: citibank.com, hsbcprivatebank.com, swissquotebank.ch, wegelin.ch, lcf-rothschild.ch, bnpparibas.ch und ubs.com.
Insgesamt 64 Mitgliederwebseiten (ca. 24 Prozent) lagen bei ihrer Verfügbarkeit unter 99,90 Prozent. Der geringste gemessene Wert von 94,37 Prozent Verfügbarkeit entspricht bereits einer Ausfallzeit von über 40 Stunden.
Ausfallzeiten von Online-Angeboten haben weitreichende Folgen. Sie sind gleichzusetzen mit Verlusten an Kunden und Umsätzen. Dabei lässt sich die Verfügbarkeit der eigenen Webseiten komfortable und einfach aus Sicht der Kunden und Webseitenbesucher überwachen. Vielfach verlassen sich verantwortliche auf interne Monitorings oder es ist ihnen nicht bekannt, dass externe Monitoring-Lösungen zur Verfügung stehen. Betrachtet man das Monitoring von Uptrends, so sollen sich hier Überwachungen innerhalb von Sekunden einrichten lassen. Neben der Verfügbarkeit von Webseiten lassen sich auch reale Ladezeiten messen und die Funktion von kompletten Prozessen überwachen. Hierzu bedarf es keiner Installation von Software auf den eigenen Servern oder der Integration von Pixel bzw. Scripten auf den Webseiten. Die Überwachungen entsprechen laut Anbieter exakt dem Webseitenaufruf eines regulären Besuchers und berühren damit keine sicherheitsrelevanten Aspekte. Speziell für Banken ist dies ein wichtiges Kriterium.
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