Grüne Rechenzentren?

Ökobilanz der IT-Systeme des Bundes hat sich kaum verbessert

Bei den Themen „Umweltschutz“ und „Nachhaltigkeit“ hinken die Rechenzentren des Bundes den selbst gesteckten Zielen der Ampel-Koalition hinterher.

LEDs in einem Serverschrank in einem Rechenzentrum: Betreiber von Rechenzentren sind dazu verpflichtet, den Stromverbrauch ab dem 1. Januar 2024 zu 50 Prozent durch Strom aus erneuerbaren Energien zu decken.

Betreiber von Rechenzentren sind dazu verpflichtet, den Stromverbrauch ab dem 1. Januar 2024 zu 50 Prozent durch Strom aus erneuerbaren Energien zu decken.

Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken hervor. Die Umweltstatistik für die Rechenzentren steht dabei außerdem auf einer wackeligen Datenbasis. Für jede vierte Anlage des Bundes sind weder Stromverbrauch noch Ökostromanteil bekannt.

Mehr Rechenzentren nutzen erneuerbare Energie

Im Vergleich zu einer ähnlich gelagerten Anfrage aus dem Jahr 2022 ist immerhin eine leichte Verbesserung erkennbar: 74 von insgesamt 118 Rechenzentren nutzen inzwischen erneuerbare Energie. Vor einem Jahr waren es lediglich 52 Anlagen. Allerdings ist demnach nur bei vier Anlagen eine Verbesserung des Anteils von erneuerbarer Energie erkennbar.

In dem Papier verweist die Bundesregierung darauf, dass die Betreiber der Rechenzentren dazu verpflichtet worden seien, den Stromverbrauch ab dem 1. Januar 2024 zu 50 Prozent durch Strom aus erneuerbaren Energien zu decken. Bis 2027 sollen die Anlagen sogar zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

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