Intelligente Services

Ohne Vernetzung geht es nicht

Unternehmen, die langfristig im Wettbewerb bestehen wollen, müssen ihre Geschäftsmodelle überdenken und sich darauf konzentrieren, ihre Produkte durch intelligente Services zu ergänzen.

IoT

IoT-Projekte erfordern vor allem Know-how.

Viele Unternehmen haben schon damit begonnen, ihre Geräte miteinander zu vernetzen. Und das aus ­gutem Grund, denn hierin besteht der erste Schritt in Richtung digitaler Lösungen. Allerdings sind IoT-Projekte nach wie vor eine große Herausforderung für Unternehmen. Viele Projekte werden aufgrund fehlender Ressourcen, zu hoher Komplexität oder langer Umsetzungszeiten abgebrochen. Doch der Weg zum Erfolg kennt keine Abkürzung: Entscheider müssen ihr Mindset neu aufstellen, um langfristig erfolgreich zu bleiben. Digitale Servitization lässt sich nicht nach dem altbewährten Muster der klassischen Produktentwicklung umsetzen. Wer sich stur von Konzeption über Entwicklung, Feldtest und Markteinführung bis hin zu Wartung und Support hangelt und dabei dem Erstellungsprozess die größte Aufmerksamkeit widmet, verliert schnell den Kundennutzen aus den Augen.

Neu lernen, was Kunden wollen

Unternehmen müssen neu lernen, was ihre Kunden wollen, und ihre Lösungen an diesen Bedarf anpassen. Deshalb spielt die Markteinführung von Beginn an die wichtigste Rolle, wenn intelligente Lösungen entstehen sollen. Haben Unternehmen den konkreten Business Case beim Anwenderunternehmen jederzeit fest im Blick, können sie ihre Projekte zielgerichtet und schnell durchführen. IoT-Projekte erfordern vor allem eines: Know-how. Dies ist in vielen Betrieben nicht ausreichend vorhanden, weil die Kernkompetenzen in ganz anderen Bereichen liegen. Doch das ist kein großes Problem, da die notwendigen Spezialisten als externe Be­ratungsteams zur Verfügung stehen. Digitale Servitization-Modelle sind komplexe Vorhaben, die von Anfang an Expertenwissen erfordern, um das Projekt nicht zu gefährden. Neben einem hohen Maß an Fachwissen bei der Gestaltung und Implementierung können Beratungsteams auch Betrieb, Wartung und Support dauerhaft sicherstellen. Zudem können sie aufgrund ihrer Erfahrung häufige Fehler vermeiden.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 4/2022. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Die Anforderungen des eigenen Unternehmens sind meist speziell und nicht ohne Weiteres auf andere Anwendungsfälle übertragbar. So entsteht schnell der Eindruck, dass nur eine speziell auf die eigenen Bedürfnisse entwickelte Lösung zu den gewünschten digitalen Produkten führen kann. Doch solche Entwicklungen sind nicht nur teuer, sondern auch zeitintensiv. Doch ist die Schlussfolgerung dann, dass Betriebe sich mit standardisierten Ansätzen zufriedengeben müssen? Nicht ganz. Die Wahrheit liegt in der Mitte: Fertige IoT-Lösungen bieten eine verlässliche Qualität zu festen Preisen und ohne lange Implementierungsdauer. Für zusätzliche Individualisierung sorgt ein Baukastenprinzip: Im Bereich Software- und Platform as a Service existieren bereits viele Lösungen, die sich etabliert haben und wenig bis gar keine zusätz­liche Programmierung erfordern (z.B. Low-Code- oder No-Code-Lösungen). Betriebe können die essenziellen Bausteine und Komponenten wie IoT-Plattformen, Gateways und In­frastrukturen bereits fertig einkaufen und schnell für sich nutzen. Erst an der Schnittstelle zu den Nutzern kommen dann individuelle Komponenten zum Einsatz, um die digitale Lösung abzurunden.

Zusätzlicher Mehrwert

Deutsche Unternehmen sind für ihre hochqualitativen Produkte international anerkannt. Doch um auch in Zukunft im Wettbewerb zu bestehen, braucht es neue Ansätze in Form von Servitization, die den Kunden einen zusätzlichen Mehrwert bieten und sie langfristig binden. Das gelingt dank digitaler Lösungen aus dem IoT-Baukasten und externer Beratung, wie sie etwa die Augsburger Digitalagentur Tresmo anbietet.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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