Vor der Implementierung der neuen Software nutzte die Warsteiner Distribution ein SAP-Modul, das größtenteils manuell bedient werden musste.
„Unser Ziel war es, unsere bislang IT-lose Tourenplanung zu automatisieren sowie tourenoptimiert und kosteneffizient zu gestalten“, berichtet Karen Bayramyan, Leiter Finanzen, Administration und Logistik bei der Warsteiner Distribution KG. Das sei mit der Ortec-Tourenplanung gelungen. „Unsere Lieferkette ist effizienter und unsere Distributionsprozesse haben sich optimiert.“ Demnach konnte das Unternehmen, das mit seinen vier Getränkefachgroßhändlern (GFGH) zu den Top 20 GFGHs Deutschlands gehört, bereits nach kurzer Zeit positive Ergebnisse vorweisen. „Seit der Einführung konnten wir LKWs einsparen sowie unsere Personal- und Kraftstoffkosten senken“, erklärt Bayramyan. Darüber hinaus liefere die neue Lösung Informationen zur Kundenbelieferung, die z.B. für nachträgliche Reports (KPIs) genutzt werden.
Vier Tochtergesellschaften der Warsteiner Distribution KG – teils mit mehreren Standorten – sind im vergangenen Jahr mit Ortec for SAP ERP live gegangen. Die Software bildet alle relevanten Distributionsprozesse der vier Unternehmen innerhalb von SAP schnittstellenfrei ab. Das soll für Transparenz sorgen, das Arbeiten erleichtern und die Kosten senken.
Die Lösung ist ein Add-on für SAP ERP, das die Logistikoptimierung komplettieren und Planungsprozesse verbessern soll. Die neue Software-Lösung unterstütze die Transportplanung mit ihrer integrierten Planungsfunktion und der dynamischen Tourenplanung. Die Zeiten der Planung sollen verkürzt und die Logistikkosten durch verbesserte Auslastung der Ressourcen reduziert werden.
Die Tourenplanung optimiert die Zuordnung der Aufträge zu Touren und zu Fahrzeugen nach kostenoptimierten Gesichtspunkten unter Berücksichtigung verschiedener Kunden, Fahrzeuge und Fahrerrestriktionen. Vor der Implementierung der neuen Software nutzte die Warsteiner Distribution ein SAP-Modul, das größtenteils manuell bedient werden musste. Die Tourenplanung erfolgte dezentral in den jeweiligen Niederlassungen. Während der Umstellung auf die neue Software hat der Dienstleister Key-User beim Anwender geschult, die ihrerseits nun interne Schulungen durchführen. Das soll die korrekte Anwendung des Add-ons gewährleisten.
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