Die Schweizer Electronic AG ist drittgrößter Produzent von Leiterplatten in Europa.
Adrián Ramírez de Anda, Leiter PMO bei dem Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic AG
Unternehmenssitz der Schweizer Electronic in Schramberg (Schwarzwald)
Das Kerngeschäft der Schweizer Electronic AG ist die Produktion von Leiterplatten nach Spezifikationen und individuellen Anforderungen des Kunden. Dies hat zur Folge, dass fast alles, was der drittgrößte Produzent von Leiterplatten in Europa tut, als anspruchsvolles Projekt geplant und gesteuert werden muss. Dem Projektmanagement kommt damit eine wichtige Bedeutung zu. Zum einen muss die Entwicklung von Produkten für Kunden organisiert, zum anderen müssen die dafür nötigen Fertigungsprozesse aufgebaut werden. Auch unabhängig von einzelnen Kundenprojekten fallen Aufgaben mit hohem Abstimmungsbedarf hinsichtlich zeitlicher Abläufe und Ressourcen an. Dazu gehören beispielweise innovationsgetriebene Weiterentwicklungen der Fertigungsprozesse oder auch interne IT-Projekte.
Bei dem Anwenderunternehmen umfassen Projekte den kompletten Produktlebenszyklus vom Prototyp bis zur Großserie. Die gesamte Projektlandschaft des Unternehmens wird im „Project Management Steering Committee“ überwacht und koordiniert. Das Problem bisher: Die einzelnen Prozesse waren zwar genau definiert und in den Tools der einzelnen Projektleiter sauber dokumentiert, doch es fehlte an Konsistenz und Transparenz in der Gesamtschau. Aus Sicht des Managements war die Abstimmung der verschiedenen Projekte unzureichend, ein über einheitliche Planungswerkzeuge verbessertes Controlling des gesamten Projektportfolios sollte Effizienz und Qualität optimieren helfen.
Auf der Suche nach einer Lösung, die den IT-Betrieb nicht belastet, entschied sich der Leiterplattenhersteller für Daptiv PPM. Die Projektmanagement-Software ist eine skalierbare Onlinelösung, die ohne Installation über Browser genutzt werden kann und verschiedene Aspekte des Projektmanagements abdeckt: Planung, Ressourcenmanagement, Budgetierung, Portfoliomanagement mit „Was-wäre-wenn“-Szenarien, Collaboration, Reporting und Erfolgskontrolle.
Die Software wurde bei Schweizer Electronic in einer Testphase intensiv evaluiert. Schon nach wenigen Wochen zeigte sich, dass sich diese flexible und skalierbare Projektmanagement-Software gut für die Vielzahl und Vielfalt der im Unternehmen anfallenden Projekte eignete. Ein Fünf-Tage-Coaching mit Implementierungs-Workshop durch den Daptiv-PPM-Partner Contec-X half, die Möglichkeiten der Lösung für die eigenen Belange zu nutzen. Die Projektmanagementspezialisten aus München begleiteten sämtliche Anpassungen und schlugen Lösungen für besondere Anforderungen vor. So wurde Teammanagern eine Sicht auf die Projekte eingerichtet. Sie sind zwar nicht teil der Projekte, aber der Überblick vereinfacht und verbessert das Ressourcenmanagement.
„Die Leistungsfähigkeit der Lösung hat uns von Anfang an überzeugt. Die Online-Projektmanagement-Software ist für uns ideal, da der IT-Betrieb nur minimal belastet wird. Schon wenige Tage nach der Beauftragung stand uns das Tool für die Arbeit zur Verfügung“, berichtet Emanuel Penalver, IT-Leiter bei der Schweizer Electronic AG. „Mit der Software haben wir ein hohes Maß an Transparenz und Effizienz in unserem Projektmanagement erreicht“, ergänzt Adrián Ramírez de Anda, Leiter PMO beim Leiterplattenhersteller.
Gegenwärtig arbeiten am Standort Schramberg im Schwarzwald 90 Mitarbeiter als Standarduser mit Daptiv PPM, weitere 40 Mitarbeiter erfassen hierin ihre für Projekte aufgebrachten Zeiten. Während also Mitarbeiter, die nur zum Teil in ein Projekt eingebunden werden, lediglich ihre Arbeitszeiten protokollieren, dokumentieren die übrigen Anwender auch Arbeitsergebnisse. Die Software wird intensiv genutzt, um Projektanträge im System zu erfassen, Freigabeworkflows mit Kapazitäts- und Ressourcenplanung zu unterstützen, das operative Einzelprojektmanagement zu stemmen oder bei Auswertungen und Controlling zu unterstützen. Nach Angaben von de Anda ist das Projektgeschäft dank einer einheitlichen Systematik nun insgesamt transparent und die übergreifende Prioritätensetzung erhöht die Effektivität in den wirklich zentralen Projekten.
Über die Schweizer Electronic AG
Das Unternehmen blickt auf eine über 160-jährige Firmengeschichte zurück und wird inzwischen von der 6. Generation der Familien Schweizer geführt. Zifferblätter und Skalen für Messgeräte waren die früheren Produkte, doch heute steht man für eine moderne Fertigungsstätten komplexer Leiterplatten. Schweizer Electronic ist drittgrößter Produzent von Leiterplatten in Europa und gemeinsam mit dem Kooperationspartner Meiko Electronics unter den Top 20 der Welt.
Bildquelle: Schweizer Electronic AG