Wasserkühlung für KI-Rechenzentren

Rittal entwickelt Megawatt-Kühlung für KI

KI ist ein heißes Thema - im Wortsinne, denn KI-Hardware erzeugt enorme Abwärme und benötigt deshalb innovative Kühlsysteme.

Server mit Flüssigkühlung

Die neue modulare Anreih-Lösung hat eine Kühlleistung von über 1 Megawatt

Betreiber von KI-Rechenzentren betreten mit ihren Technologie-Partnern gerade technologisches Neuland. Rittal hat eine neue Kühllösung vorgestellt, die über 1 Megawatt Kühlleistung erbringt und den Weg für KI ebnet. Denn der Bedarf an Rechenleistung wächst so stark, dass ein völlig neues Level bei Skalierung, Kühlung, Stromverteilung und Energieeffizienz gefragt ist. Der globale Systemanbieter stößt damit in ein neues, wachsendes Feld der IT-Kühlung vor – im Hinblick auf Leistungsklasse und Technologie.

Die Leistungsdichte für KI-Anwendungen wie beispielsweise das Training und der Betrieb von Large Language Models (LLMs) bringt die heute übliche Luftkühlung schnell an ihre physikalischen und wirtschaftlichen Grenzen. Die neuen, ultraschnellen Grafikprozessoren (GPUs) produzieren so viel Wärme, dass die Hersteller sie gleich für leistungsfähige direkte Flüssigkeitskühlung auslegen.

Rittal hat dafür in enger Abstimmung mit mehreren Hyperscalern eine modulare Cooling-Lösung entwickelt, die mit direkter Wasserkühlung eine Kühlleistung von über einem MW erbringt – und so die erforderlichen Leistungsdichten erst erreichbar macht. „Um den schnellen Infrastruktur-Ausbau technisch, wirtschaftlich und organisatorisch zu ermöglichen, braucht es hochgradige Standardisierung sowie Skalierbarkeit durch modularen Aufbau und weltweite Verfügbarkeit“, sagt Philipp Guth, CTO in der Geschäftsführung von Rittal International.

Bild: Rittal

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