Roboter können in Simulationen trainiert werden
Die Idee ist naheliegend: KI-Systeme für autonome Fahrzeuge werden von einigen Herstellern in Computerspielen trainiert, in erster Linie GTA V. Digitale Zwillinge und das industrielle Metaverse bieten ähnliche Möglichkeiten für Industrieroboter. Sie können in virtuellen Umgebungen innerhalb weniger Stunden komplexe Fähigkeiten erlernen, für die Menschen Monate benötigen.
In diesen Schulungssystemen trainieren Roboter in simulierten Fabriken. Im Gegensatz zu traditionellen Programmiermethoden, die zeitaufwändig und oft unflexibel sind, ermöglicht die neue Herangehensweise eine schnelle Übertragung von Simulationswissen in die reale Welt. Diese Technik, auch als "Simulation to Reality" bekannt, verkürzt die Entwicklungszeit der Roboter erheblich.
Neben dem Erlernen einzelner Aufgaben wird zunehmend Wert auf die Generalisierung von Fähigkeiten gelegt, sodass Roboter auch in unbekannten Umgebungen erfolgreich agieren können. Unternehmen wie Siemens setzen dabei auf visuelle KI-Systeme und synthetische Daten. Sie ermöglichen es, Roboter ohne Programmierung oder Umbau an neue Produkte und Szenarien anzupassen.
Damit lassen sich realitätsnahe Trainingsbedingungen schaffen, die keine kostspieligen physischen Ressourcen benötigen. So kann ein Unternehmen mit virtuellen Replikaten seiner Maschinen und Anlagen Roboter auf spezifische Aufgaben vorbereiten. Dies beschleunigt die Bereitstellung erheblich, da vor Ort kaum Anpassungen erforderlich sind.
Quelle: MIT Technology Review
(Verfasst mit Hilfe von KI.)
Bild: Michal Jarmoluk / Pixabay