Jahrelange Haftstrafe?

Sammelklage gegen Kryptobörse FTX eingereicht

Frühere Kunden der Kryptobörse FTX haben eine Sammelklage gegen das insolvente Unternehmen eingereicht.

FTX-Logo

FTX war im Mai 2019 gegründet worden.

FTX und seine Betreiber hätten „vollständig auf ihre Pflicht verzichtet oder sie ignoriert, angemessene Kontrollen zum Schutz des bei FTX gehaltenen Kundeneigentums einzurichten“, heißt es in den eingereichten Gerichtsunterlagen. Kunden müssten im Konkursverfahren gegenüber anderen Gläubigern priorisiert werden, verlangten die Kläger.

Der FTX-Konzern von Finanzmanager Sam Bankman-Fried war im Oktober 2022 wegen enormer Mittelabzüge im Zusammenhang mit Liquiditätssorgen kollabiert. Milliarden an Kundengeldern konnten nicht ausgezahlt werden. Die US-Börsenaufsicht SEC hat Bankman-Fried wegen Betrugs angeklagt.

Die Behörde beschuldigt ihn, Investoren mit falschen Versprechen in die Irre geführt und deren Gelder veruntreut zu haben. Es geht um mehr als 1,8 Mrd. US-Dollar (mehr als 1,7 Mrd. Euro). Ihm droht in den USA eine jahrelange Haftstrafe.

Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

©2026Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok