Neues Online-Portal Reevesplatform

SAP-Freelancer und -Projektanbieter vereint

Die Vermittlung von IT-Experten boomt in Deutschland seit Jahren. Projekterfahrung mit den Lösungen des Walldorfer Software-Konzerns SAP ist dabei besonders gefragt. Mit Reevesplatform gibt es ein Online-Portal, das sich speziell um die Vermittlung von SAP-Freelancern kümmert.

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Das Online-Portal kümmert sich speziell um die Vermittlung von SAP-Freelancern.

Wer auf freiberuflicher Basis als SAP-Berater sein Geld verdient, der kennt das Problem: Sobald es an die Suche nach einem Folgeprojekt geht, kommt man um die Dienste der zahlreichen Vermittlungsagenturen nicht herum. Die langen jedoch kräftig hin: Provisionen um die 20 Prozent des Stundensatzes gelten immer noch als marktüblich – und das über die gesamte Projektlaufzeit hinweg.

Das ist in Zeiten von Web 2.0 nicht mehr zeitgemäß, findet Stefan Vogt. Er ist selbst seit Jahren als SAP-Freelancer tätig und hat sich dabei schon oft über die Recruiter geärgert. Deshalb hat er die Internet-Seite Reevesplatform gegründet, die bei der Vermittlung von SAP-Projekten komplett ohne Provisionen auskommen soll. „Bei uns ist die Registrierung kostenlos. Egal, ob als Freelancer oder als Projektanbieter.“ Man könnte sofort sein eigenes Profil anlegen und nach geeigneten Projekten bzw. Freelancern suchen. Habe man einen interessanten Kandidaten gefunden und möchte mit ihm Kontakt aufnehmen, dann benötige man jedoch einen zahlungspflichtigen Premium-Account. „Die Preise für einen einmonatigen Zugriff auf unsere Datenbank bewegen sich im Rahmen dessen, was man für ein Online-Dating-Portal bezahlt“, versichert Vogt.

Neben der Kostenersparnis sollen beide Seiten von der Fokussierung der Plattform auf SAP-Projekte profitieren. Während man bei anderen Seiten auf der Suche nach interessanten Kontakten häufig die Volltextsuche bemühen muss, bieten die Darmstädter maßgeschneiderte Suchfunktionen. So kann der Freelancer bei der Erfassung seines Profils einfach per Auswahl aus einem Skill-Baum angeben, für welche SAP-Module oder -Entwicklungswerkzeuge er Kenntnisse hat. Umgekehrt kann der Projektanbieter gezielt angeben, welche Skills er für seine Projekte braucht. Vogt glaubt, „dass es auch auf Projektanbieterseite genügend Teams gibt, die mit der Leistung der klassischen Recruiter unzufrieden sind. Die nehmen das Staffing künftig gerne selbst wieder in die Hand, speziell wenn sie dafür das richtige Werkzeug parat haben.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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