Sicherheitsexperten raten Nutzern, bei betroffenen Geräten sofort das aktuelle Update vorzunehmen.
Die Sicherheitslücke wurde in einem Webkit des hauseigenen Safari-Browsers entdeckt, das für die Darstellung von HTML-Webseiten genutzt wird. Da alle Geräte des Herstellers diesen Browser verwenden, sind nahezu alle Gerätetypen betroffen.
Durch die Schwachstelle bestehe die Gefahr, dass Hacker potenziell die totale Kontrolle über die Geräte übernehmen könnten, so der Konzern. Präparierte Websites könnten diese Sicherheitslücke nutzen, um einen beliebigen Software-Code ausführen zu lassen. Die zweite Sicherheitslücke befand sich im sogenannten Kernel, dem zentralen Teil des Betriebssystems. Ein Hacker, der sich Zugriff auf das Gerät verschaffe, könne damit alle möglichen Daten abgreifen, erklärte die IT-Sicherheitsfirma Sophos gegenüber dem ZDF.
Die meisten Geräte bieten das Update automatisch an oder führen es je nach Update-Einstellungen selbständig aus. Betroffen sind das iPhones 6s und alle späteren Modelle, etliche iPad-Modelle, darunter jene der 5. Generation und spätere, alle iPad-Pro-Modelle sowie das iPad Air 2, und Mac-Computer mit der aktuellsten Version des Betriebssystems MacOS Monterey.
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