Cloud Identity Management

Selbstverwaltung der Mitarbeiter

Die Identitätenverwaltung verlagert sich zunehmend in die Cloud. Ein gutes Beispiel dafür ist das Cloud Identity Management unter Microsoft 365. Allerdings bringt die Teamanlage für den Self-Service der Mitarbeiter einige Nachteile in puncto Verwaltung und Sicherheit mit sich.

Mann vor PC

Sollen einzelnen Teammitgliedern Berechtigungen eingeräumt werden, geschieht dies durch den jeweiligen Fachvorgesetzten.

Schließlich adressiert diese nur „alle Mitarbeiter“ oder nimmt die IT-Abteilung in die Verwaltungs- und Sicherheitspflicht. Die Folgen: Im Self-Service werden von den Mitarbeitern zu viele Teams, auch doppelt, angelegt. Dies führt zu Unübersichtlichkeit, zu redundanten und uneindeutigen verteilten Daten und damit auch zu Sicherheitsrisiken. Viele Teams werden unterschiedlich benannt und nicht richtig gepflegt. Mitarbeiter und externe Zugreifer erhalten dadurch Zugriff auf nicht berechtigte Daten. Unternehmensinterne Richt­linien werden nicht hinreichend befolgt oder können erst gar nicht intern durchgesetzt werden. Verbleiben die Verwaltung und Verantwortung für die Sicherheit der Daten stattdessen weiterhin in der IT-Abteilung, ist diese schnell überlastet. Dies wiederum führt für das Unternehmen zu umständlichen Prozessen und für die Mitarbeiter zu langen Wartezeiten.

Anders, wenn die Teamanlage mittels einer Lösung wie „my-IAM TeamSpace“ von Firstattribute erfolgt. In solch einem Fall können die einzelnen Teammitglieder über Vorlagen ihre Teams selbst festlegen und bestimmen, welche Benutzerinformationen sowie Berechtigungen und Passwörter sie für die Zugriffe auf Anwendungen und IT-Ressourcen brauchen. Über diese Vorlagen ist zusätzlich gewährleistet, dass alle Zuordnungen sowie Zugriffe immer im Einklang mit den Richtlinien des Unternehmens und dessen Sicherheitsricht­linien stehen – unabhängig davon, wie viele Gruppen, Arbeitsteams oder Abteilungen sich die Mitarbeiter selbst zuordnen und wie stark verteilt in der Konsequenz die Administration im Unternehmen abläuft. In diesem Zusammenhang kann die Sichtbarkeit von Teams auf die Abteilungsebene beschränkt werden, mit unterschiedlichen individuellen Sicherheitsstufen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 10/2021. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Teil dieser Vorlagen sind Rollen mit den Gruppenprofilen, die die Berechtigungen und Passwörter der einzelnen Teams zusammenfassen. Sollen einzelnen Teammitgliedern Berechtigungen und Zugriffe darüber hinaus eingeräumt werden, geschieht dies durch den jeweiligen Fachvorgesetzten. Er behält somit immer die Kontrolle über seinen Verantwortungsbereich, die darin angesiedelten Mitarbeiter und darüber hinaus. Denn die Fachvorgesetzten kennen am besten die Übergabeschnittstellen zu anderen Abteilungen, Gruppen oder Arbeitsteams. Ob mit oder ohne erweiterte Berechtigungen: Redundante und uneindeutige verteilte Daten gehören der Vergangenheit an. Dies wiederum erspart unnötige Mehraufwendungen bei der Pflege dieser Daten.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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