Risiko: Wasser

Sensoren sammeln kontinuierlich Daten

Immer häufiger treten Wetterextreme auf – teils mit schweren Folgen für Menschen und Umwelt, so geschehen erst vor Kurzem etwa in Nordrhein-Westfalen. Deshalb bietet die Telekom nun gemeinsam mit Divirod Kommunen und Unternehmen digitale Lösungen, die zu Wasserrisiken informieren und warnen sollen.

Risiko Regen

Regen kann zum Risiko werden – Sensoren sollen nun rechtzeitig warnen.

Dafür erfassen digitale Sensoren vollautomatisch Wasserstände in Stauseen und Flüssen, überwachen Küsten oder Schneemengen auf Dächern. Die Lösungen sind bereits mehrfach erprobt: So sammeln Sensoren beispielsweise in Risikogebieten wie Florida Wasserdaten zur Vorsorge vor Stürmen und schützen das Kulturerbe in Venedig. An anderen Standorten in den USA und Europa werden Daten von Trinkwasserspeichern und Stauseen erfasst.

Die Folgekosten von Wasserkatastrophen belaufen sich in Milliarden Höhe. Mit der neuen Lösung sollen sich Menschen, kritische Infrastrukturen und Vermögenswerte schützen lassen. Gleichzeitig soll sich die Resilienz gegen Wasserkatastrophen erhöhen.

Die Sensoren sammeln weltweit und rund um die Uhr Wasserdaten. Sie erfassen den Wasserstand, Gezeiten, Schnee, Eis und Niederschlag. Die Sensoren sind mit SIM-Karten der Telekom bestückt, die die Daten über das weltweite Telekom-Netz an die Cloud des Lösungsanbieters übermitteln. Kunden erhalten lokale, individuelle Wasserdaten in Echtzeit, die sie jährlich und nach Verbrauch bezahlen.

Für die Immobilienbranche wurde eine Technologie entwickelt, die Dächer von Gewerbeimmobilien oder großen Lagerhallen 24 Stunden am Tag überwacht. Der Service alarmiert bei zu viel Wasser, Schnee oder Eis auf dem Dach. So sollen die Einsturzgefahr minimiert und die Gebäudesicherheit erhöht werden. Und auch Küsten sollen überwacht werden, denn Flutwellen und der weltweite Anstieg des Meeresspiegels bedrohen die Gebiete vor Ort. Die Schäden für Grundstückseigentümer, Unternehmen und kritische Infrastrukturen sind groß, ebenso die wirtschaftlichen Folgen. Die digitale Lösung überwacht Küsten und erfasst Daten über Flutwellen, starke Wellenaktivität und möglichen Küstenerosionen. Sensoren berechnen, wann eine Flut auf das Land trifft. Mit diesen Daten lassen sich Maßnahmen zum Schutz von Vermögenswerten umsetzen, belegen und bei Versicherungen, Finanzunternehmen und Kommunen nachweisen.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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