Im Rahmen der Online-Shopping-Studie wurden 1.375 Verbraucher im Alter von 14 bis 60 Jahren befragt.
„Das Misstrauen der Internet-Nutzer kommt nicht von ungefähr“, sagt L’tur-E-Commerce-Chef Florian Werzinger. „Den meisten ist klar, dass es inzwischen leider auch immer mehr schwarze Schafe im Web gibt.“ Jeder fünfte Bundesbürger (20 Prozent) tappte der Erhebung zufolge beim virtuellen Shopping-Bummel schon einmal in eine Falle. Die gängigste Gaunerei ist es, bezahlte Bestellungen einfach nicht zu liefern. Fast jedes zweite Betrugsopfer (47 Prozent) wurde so bereits um sein Geld geprellt. Eine andere Masche ist das Verbreiten von Viren oder Trojanern über manipulierte Homepages. 23 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr eigener PC auf diese Weise schon mit Schadsoftware infiziert worden sei.
Heimliche Änderungen in den Browser-Einstellungen kommen ebenfalls sehr oft vor. 14 Prozent der Deutschen sagten etwa, ihnen werde beim Surfen im Internet ständig unerwünschte Werbung („Adware“) eingeblendet, seit sie eine bestimmte Homepage aufgerufen hätten. 13 Prozent beklagten sich über die ungewollte Weitergabe von persönlichen Daten wie E-Mail-Adressen. Außerdem ärgerlich: Folgekosten, die bei Bestellprozessen nicht transparent und verbraucherfreundlich kommuniziert werden (12 Prozent).
Wie die repräsentative Studie zeigt, sorgen Qualitätssiegel wie „Tüv geprüft“ oder das Zertifikat der Initiative „Trusted Shops“ bei der großen Mehrheit der Online-Shopper für ein besseres Gefühl – und damit ein geringeres Risiko für Kaufabbrüche. So finden sieben von zehn Bundesbürgern (69 Prozent) Anbieter mit entsprechenden Sicherheitslogos deutlich vertrauenswürdiger.
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