Berliner Verkehrsbetriebe setzen auf Axis-Netzwerkkameras

Sicherheit im Nahverkehr

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) installieren derzeit in 21 Stationen Netzwerkkameras von Axis Communications.

Sicherheitszetnrale, Bildquelle: BVG

Alle Bilder laufen in der BVG-Sicherheitszentrale in Kreuzberg ein.

Denn immer mehr Menschen benutzen inzwischen öffentliche Verkehrsmittel, wodurch auch die Anzahl an Vorfällen wie Vandalismus, Diebstählen oder Überfällen steigt. Um hier ein hohes Maß an Sicherheit bieten zu können, wird u.a. die Videobeobachtung ausgebaut. Generell soll der verstärkte Einsatz von Videokameras im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) erste positive Ergebnisse zeigen, wie der Senat von Berlin vor kurzem in einer Statistik veröffentlichte: Es konnten generell weniger Gewalttaten verzeichnet werden, was auch auf den Ausbau der Videobeobachtung zurückzuführen sei.

In der deutschen Hauptstadt Berlin leben rund 3,5 Millionen Einwohner. Viele von ihnen nutzen täglich die öffentlichen Verkehrsmittel. So befördern die Berliner Verkehrsbetriebe allein mit ihren U-Bahnen täglich 1,5 Millionen Fahrgäste. Derzeit werden 21 Stationen mit Netzwerkkameras von Axis Communications ausgestattet. „Wir wählten die Bahnhöfe, die nun mit den neuen Kameras ausgestattet werden, ganz gezielt aus. Wie verwinkelt sind die Bahnhöfe? Wo sind viele Menschen unterwegs? Diese und noch viele andere Fragen waren dabei für uns wichtig“, erklärt Ingo Tederahn, Sicherheitschef bei der BVG.

Alle Bilder laufen in der Sicherheitszentrale in Kreuzberg ein. Hier sitzen rund um die Uhr sechs Mitarbeiter und ein Polizeibeamter vor den Monitoren. „Seit September 2012 können alle Kameras auch 48 Stunden lang speichern. Dies erleichtert unsere Arbeit“, so Tederahn. Mittlerweile sorgen in Berlin mehr als 670 Kameras für die Sicherheit der Fahrgäste. In diesem Jahr sollen noch weitere installiert werden. „Videobeobachtung ist für Verkehrsbetriebe natürlich kein neues Thema, im Gegenteil. Analoge Kameras sind bereits seit einiger Zeit im Einsatz; der Trend geht jedoch vermehrt in Richtung digitale Systeme“, erklärt Jan Engelschalt, Business Development Manager für den Bereich Transportation bei Axis Communications. Analoge Videoüberwachung konzentriere sich zumeist auf die forensische Bearbeitung der Videobilder – also beispielsweise die Täteridentifizierung. Netzwerkkameras bieten dagegen weitere Möglichkeiten und können auch in bestehende Systeme integriert werden.

Im Vergleich zu analogen Kameras soll die hohe Auflösung aktueller Netzwerkkameras ein maßgeblicher Pluspunkt sein. Aber auch aufgrund der einfachen Installation und Integration in das allgemeine Sicherheitssystem für Bahnhöfe, Terminals und wichtige Infrastrukturen seien IP-Kameras ideal zur Transportüberwachung geeignet.

www.bvg.de
www.axis.com

Bildquelle: BVG

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