Flexible Arbeitsmöglichkeiten im Homeoffice

So funktioniert Hybrid Work reibungslos

Hybrid Work erfordert Cloud-Lösungen, die jedoch außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen. Damit IT-Teams Probleme sofort lokalisieren können, benötigen sie ein umfassendes Monitoring.

Holzfiguren

Die neuen Arbeitsformen haben nicht nur die Art der Zusammenarbeit in Unternehmen massiv verändert, sondern auch die Anforderungen an die IT-Support-Teams.

Flexible Arbeitsmöglichkeiten im Homeoffice und im Büro sind inzwischen Standard. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Migration von Anwendungen in die Cloud, damit die Belegschaft überall schnell darauf zugreifen kann. Doch im Vergleich zu den eigenen Netzwerken erhalten Unternehmen meist deutlich weniger oder gar keine Einblicke in die Cloud-Infrastrukturen. Hinzu kommt, dass sich die Beschäftigten im Homeoffice über verschiedene Internet-Provider, mit unterschiedlichen Bandbreiten und in unterschiedlichen Distanzen mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden. Die virtuelle Zusammenarbeit soll aber so reibungslos funktionieren wie im Büro.

Dabei wollen Mitarbeiter auch noch zum Teil eigene Anwendungen für bestimmte Aufgaben einsetzen. Natürlich müssen IT-Teams aus Compliance- und Sicherheitsgründen Schatten-IT vermeiden. Doch eine größere Auswahl an unterstützten Anwendungen erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung.

Umfassende Transparenz ist nötig

Wie können IT-Teams unter diesen Voraussetzungen eine performante Bereitstellung von Services und Applikationen gewährleisten? Dazu benötigen sie umfassende Transparenz in alle genutzten Infrastrukturen – sogar in die Umgebungen außerhalb ihres IT-Perimeters. Diese muss bei Hybrid Work vom Cloud-Provider über das Internet bis zum eigenen Netzwerk gewährleistet sein. Denn letztlich kann die Problemursache in jeder genutzten Infrastruktur oder der Konnektivität der Systeme liegen.

Mit diesem Niveau an End-to-End-Visibilität können IT-Teams den genauen Ort eines Verbindungsproblems ermitteln, unabhängig davon, wo es auftritt. Dies vereinfacht und beschleunigt deutlich das Troubleshooting, sodass der Engpass oder Ausfall im Idealfall schon behoben ist, bevor ihn der Nutzer bemerkt. Solch umfassende Einblicke in die Eigenschaften und Pfade der vernetzten Anwendungen sind von entscheidender Bedeutung, um Leistungsprobleme mit dem zuständigen Drittanbieter zu klären. Anhand von harten Fakten können Unternehmen auf den Anbieter zugehen und mit ihm gemeinsam das Problem beheben, um die Hybrid Work Experience zu verbessern.

Mithilfe von Lösungen für synthetisches Monitoring, die umfassende Einblicke ermöglichen, lässt sich die Cloud-Performance sogar vorab testen, ohne dabei selbst Software installieren zu müssen. Über eine As-a-Service-Lösung prüfen Unternehmen den Pfad, den Kunden und Mitarbeiter von außerhalb des Unternehmensnetzwerks bis zu den wichtigsten Anwendungen zurücklegen. Dabei stehen auch API-Tests zur Verfügung, mit denen die IT-Abteilung die Interaktionen zur und von der Cloud, zwischen den Clouds und an den Backends der Anwendungen testen kann. Das bietet einen Eindruck von den zu erwartenden Benutzererfahrungen bereits vor der Anwendungsmigration in die Cloud.

Anwendungen flexibel unterstützen

Neben einer performanten Konnektivität sind jedoch auch moderne Geräte und Anwendungen nötig, um die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern. Während die Nutzung privater Geräte im Sinne eines Bring Your Own Device (BYOD) schon in vielen Firmen möglich ist, sind IT-Teams bei Applikationen oft restriktiver. Da sich der Arbeitsmarkt aber zunehmend zugunsten der Bewerber dreht, kann es Situationen geben, in denen Unternehmen von einem Bring-Your-Own-Application-Ansatz (BYOA) profitieren.

Dieser erhöht durchaus die Komplexität für IT-Abteilungen, da sie eine größere Anzahl von Software-as-a-Service-Anwendungen (SaaS) unterstützen müssen, über die sie keine Kontrolle haben. Zudem verhalten sich SaaS-Anwendungen unterschiedlich und stellen beispielsweise jeweils andere Anforderungen an kollaborative Echtzeitfunktionen für Audio, Video und Content Sharing. Auch beim Remote-Zugriff auf diese Services gibt es große Unterschiede, insbesondere im Homeoffice. Für die Support-Teams kann es deshalb sehr schwierig sein, Fehler bis zur Gruppenebene oder bis zur Ebene des individuellen Benutzers zurückzuverfolgen.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 12/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Für eine bessere Transparenz müssen Unternehmen Lösungen einsetzen, welche die Interaktionen der Benutzer mit SaaS-Anwendungen zeigen. So erhalten sie Einblicke in Transaktionen und die Nutzung der Applikationen. Darüber hinaus decken sie die spezifischen Infrastrukturabhängigkeiten der Anwendungen auf.

Neben dem Benutzerpfad durch die Anwendung ist auch die Verfügbarkeit des SaaS-Service zu testen. Dies kann z.B. über synthetisches Monitoring erfolgen. Zusätzlich benötigen Unternehmen eine umfassende Internetvisibilität in Bezug auf die wichtigsten SaaS-Lösungen für ein vollständiges Bild. Dann erhalten IT-Teams tiefe Einblicke in die Service-Bereitstellung über beliebige Netzwerke hinweg und in die detaillierten Benutzerpfade, um Beeinträchtigungen schneller zu beheben. So können sie die Nutzung von SaaS-Anwendungen wesentlich besser und effizienter unterstützen.

Noch mehr Flexibilität für die Mitarbeiter

Im Zuge von Hybrid Work benötigen Unternehmen heute Sichtbarkeit und Sicherheit über die Netzwerke hinaus, die sie besitzen und kontrollieren. Mit geeigneten Lösungen, wie sie etwa Cisco Thousandeyes bietet, erhalten sie so einen guten Einblick in Internet- und Cloud-Services wie im eigenen Netzwerk. Entsprechend können sie ihren Mitarbeitern noch mehr Flexibilität geben – bei der Wahl sowohl von Arbeitsort und Internetverbindung als auch der genutzten Applikationen. Dabei gewährleisten sie eine optimale Hybrid Work Experience für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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