Mit einem Tool zur Datenanalyse wollen die Vereinten Nationen ihre globalen humanitären Einsätze besser steuern.
Die Vereinten Nationen nutzen über das Amt für Informations- und Kommunikationstechnologie (Office of Information and Communications Technology, OICT) die plattformbasierte Qlik-Software, um visuelle Analytics-Anwendungen zu erstellen, mit denen Informationen besser aggregiert und dargestellt werden können. Die einfache Bedienbarkeit soll schnell für wertvolle Erkenntnisse sorgen, die zügiges Handeln ermöglichen. Die Partnerschaft mit den Vereinten Nationen ist Teil des Corporate-Social-Responsibility-Programms des Anbieters, innerhalb dessen man Software und Services zur Verfügung stellt, um die Arbeit humanitärer Organisationen zu verbessern, indem mehr Einsichten aus komplexen Informationsmengen gewonnen werden können.
Die Partnerschaft mit dem Analysespezialisten untermauert eigenen Angaben zufolge einen entsprechenden Ansatz der Vereinten Nationen: Probleme in vielen Teilen der Welt sind demnach keine rein lokalen Herausforderungen, sondern wirken sich auf andere aus. „Ein Absturz in einem Markt kann eine Krise auf der ganzen Welt auslösen. Deshalb ist es so wichtig, das Beste aus gemeinsamen Stärken zu machen. Wir müssen zusammenarbeiten – und zwar in allen Branchen, seien es Finanzen, Investitionen, Handel oder Technologie. Es gibt viele Beispiele dafür, wie durch geteiltes Wissen und das Nutzen gemeinsamer Ressourcen schnell und effektiv Lösungen zu finden sind“, erklärt das Generalsekretariat der Vereinten Nationen.
Das OICT unterstützt die Vereinten Nationen darin, die Ziele nachhaltiger Entwicklung zu analysieren. Dazu werden Indikatoren aus großen verfügbaren Datenmengen identifiziert und aufbereitet, um auf deren Grundlage Verbesserungen nachzuvollziehen und Hindernisse für die Wohlfahrt der Bevölkerung zu erkennen.
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