In 25 Klärwerken der Leipziger Wasserwerke werden täglich 95.000 m³ Abwasser aufbereitet. ((Symbolbild)))
So soll vermieden werden, dass über internetfähige Applikationen auf kritische Komponenten der Anlagensteuerung zugegriffen werden kann. Jedoch sind die gewachsenen Strukturen zwischen Leittechnik und Office-IT nicht einfach zu durchschauen. Hinzu kommen eine Vielzahl von Systemen und Geräten, deren Sicherheitslevel unbekannt oder veraltet sind. Schwachstellen zeigen sich dann erst im laufenden Betrieb − oft, wenn es bereits zu spät ist.
Eine Störung der Versorgungssicherheit ist für die Leipziger Wasserwerke jedoch keine Option. Das Unternehmen versorgt rund 545.000 Menschen mit frischem Trinkwasser aus fünf Wasserwerken. In 25 Klärwerken werden zudem täglich 95.000 m³ Abwasser für die Rückführung in die natürlichen Gewässer aufbereitet.
Aus diesem Grund haben die Leipziger Wasserwerke ein Rhebo-Industrie-4.0-Stabilitäts- und Sicherheits-Audit durchgeführt. Zusammen mit dem IT-Sicherheitsdienstleister Softline hat Rhebo die gesamte Infrastruktur, deren Assets, Verbindungen und Kommunikationsmuster im Detail analysiert. Ziel war die vollständige Inventarisierung aller Geräte und Systeme, um eine durchgängige Transparenz über alle Akteure und Verbindungen zu erhalten.
Ferner konnte durch die Detailanalyse überprüft werden, ob und wo noch Schwachstellen in der Leittechnik existieren. Die Leipziger Wasserwerke konnten durch das Audit und mittels der Netzwerk-Monitoring-Software Rhebo Industrial Protector überprüfen und sicherstellen, dass die Segmentierung und neuen Absicherungsmechanismen ohne Schwachstellen funktionieren.
„Durch das Audit haben wir ein klareres Bild aller Vorgänge in unserer komplexen Netzleittechnik erhalten“, bestätigt Falk Richter, Teamleiter IT-Systeme und Anwendungen bei den Leipziger Wasserwerken. „So konnten wir den gesamten Kommunikationsverkehr analysieren und das Netz gezielt nach Sicherheitslücken überprüfen. Der reibungslose Ablauf hat uns begeistert und die direkte Erarbeitung sinnvoller Maßnahmen auf kommende Cybersicherheitsrisiken vorbereitet.“
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