IT-Budgets

Sorgenkind „Inflation“

Die IT-Budgets sind zwar im Vorjahresvergleich gewachsen, doch viel Spielraum bleibt CIOs angesichts der inflationären Preise und der langen Liste an Tech-Projekten nicht.

Hunder Euro lösen sich auf

Ein großes Sorgenkind für viele Bürger und Unternehmen in Deutschland ist zurzeit die Inflation.

Das zeigt der Status-Report „2023 Tech Spend Pulse“ von Flexera, der die IT-Budgets von über 500 Unternehmen unter die Lupe genommen hat. Im Durchschnitt entfallen 12 Prozent des Umsatzes auf die IT. Damit ist jenes Budget in nur einem Jahr um 4 Prozentpunkte gestiegen (2022: 8 Prozent). In großen Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern hat sich der Anteil der IT-Ausgaben am Umsatz von 6 auf 11 Prozent fast verdoppelt, so die Studie. Ein großes Sorgenkind ist aktuell jedoch die Inflation. So stellen für 91 Prozent der Unternehmen die steigenden Software-, Hardware- und IT-Dienstleistungspreise momentan die größte Herausforderung bei der Kostenoptimierung dar.

Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 12/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.

Die Budgetkrise kommt zwar zu einem ungünstigen Zeitpunkt, einen generellen Investitionsstopp in IT-Projekte soll es in diesem Jahr allerdings nicht gegeben haben, meint Wolfgang Schuster, Executive Advisor bei Flexera. Das könnten sich Unternehmen schlichtweg nicht leisten. Die Digitale Transformation sowie Public Cloud bleiben dabei eine Dauerbaustelle, in die Unternehmen viel Zeit und Geld investieren. Wenig überraschend ist auch der Effekt des KI-Booms auf die Budgetplanung der nächsten zwölf Monate. So gehen knapp zwei Drittel (32 Prozent) der befragten IT-Verantwortlichen von einem deutlichen Investitionsschub bei KI-Technologien und Machine Learning aus.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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